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Oö: Übung -> 1.600 m Schlauchlänge für das Löschen eines Scheunenbrandes ausgele

Hohenzell (Oö): Ein Großbrand in einem stillgelegten Wirtschaftsgebäude in Willmerting (Gem. Hohenzell, Bez. Ried i. I.) war die Annahme für eine Großübung der Feuerwehr Breiningsham am Samstag 4. April 2009.

Beim Eintreffen stellte Einsatzleiter HBI Bader Erwin fest, dass die Scheune im Vollbrand stand und die angrenzenden Gebäude bereits Feuer gefangen haben. Im alten Stallgebäude, welches nun als Lagerraum dient, wurden mehrere Kinder vermutet. Drei herbei geeilte Nachbarn, welche die Kinder retten wollten, wurden bei ihrem Rettungsversuch ebenfalls eingeschlossen und schwer verletzt. Durch den Umfang der Ereignisse ließ der Einsatzleiter sofort nach dem Eintreffen die Feuerwehren der Alarmstufe II alarmieren.

Primäre Aufgabe war die Rettung der Personen durch Atemschutzträger. Die Feuerwehren mit den Tanklöschfahrzeugen schützten die von der Ausbreitung gefährdeten Gebäude bevor man sich auf das Löschen des eigentlichen Brandes konzentrieren konnte. Die weiteren Feuerwehren bauten insgesamt drei Zubringleitungen von der Osternach bzw. einem Fischteich auf, um die Tankwägen mit Wasser zu speisen.

Atemschutztrupps kümmerten sich um die Rettung der verletzen Personen, die dann den Sanitätstrupps übergeben wurden. Weiters wurden zwei Gasflaschen geborgen, die anschließend sofort gekühlt wurden.
Insgesamt wurden 6 Personen aus dem Gebäude gerettet. Nach ca. 1 Stunde, konnte vom Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben werden.

Die Großübung soll unter anderem die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der Alarmstufen 2 verbessern und die Führung größerer Einsätze trainieren. Außerdem stellte die Übung eine gute Gelegenheit dar, den neuen Alarmplan, der im Pflichtbereich Hohenzell Anfang des Jahres probeweise installiert wurde, zu testen.

Beteiligte Feuerwehren: Breiningsham, Hohenzell, Engersdorf, Emprechting, Ponner, Geiersberg, Peterskirchen, Pram und Peterskirchen mit insgesamt 88 Personen

Fahrzeuge: 5 KLF, 2 TLF-2000, 1 RLFA-2000, 1 LFB-A2, 2 LF, 2 KDO

Eingesetzte Geräte: 80 B-Schläuche (1.600 Meter), 6 Angriffsrohe, 8 Tragkraftspritzen, 5 Atemschutztrupps mit 2 Reservetrupps

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