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Ktn: 850 Feuerwehrmänner standen im „Oster-Einsatz“

Kärnten: 95 Feuerwehren rückten an den Osterfeiertagen des Jahres 2009 aus. Haupteinsatzgebiete waren Mittel- und Unterkärnten.

Die traditionellen Osterfeuer sind nicht nur gelebtes Brauchtum und romantisch, sondern bergen auch ein Gefahrenpotenzial. Das kann vor allem die Landesalarm- und Warnzentrale bestätigen, die über die Osterfeiertage in ganz Kärnten 95 Feuerwehreinsätze meldet.

850 Mann im Einsatz: Haupteinsatzgebiete waren dabei Mittel- und Unterkärnten. Gleich 25 vorzeitig angezündete Osterhäufen mussten die Feuerwehren in der Nacht von Karfreitag auf Karsamstag löschen. In der Nacht auf Sonntag waren Kärntenweit 100 Osterfeuer zu überwachen. Laut Landesalarm- und -warnzentrale herrschten für Osterfeuer ungefährliche Wetterbedingungen, da es nicht zu trocken und zu windig war. Insgesamt standen 850 Mann von 95 Feuerwehren im Oster-Einsatz.

„Osterhaufen-Bombe“: Der wohl gefährlichste Einsatz war die Entschärfung einer „Osterhaufen-Bombe“ in Eberndorf. Vier Männer hatten einen selbstgebauten und laut Polizei „lebensgefährlichen“ Sprengkörper im örtlichen Osterhaufen versteckt. Sie hatten einen 1,5 Kilogramm schweren Böller gebastelt und geplant, den Osterhaufen auf spektakuläre Weise zu entzünden. Nachdem die Tat aufgeflogen ist, meldeten sich die jungen Männer bei der Polizei. „Nach Abschluss der Ermittlungen werden wir entscheiden, ob die vier wegen fahrlässiger Gemeingefährdung angezeigt werden“, so Staatsanwalt Franz Simmerstatter.

Kleine Zeitung

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