Technisch

Nö: Zwei Verkehrsunfälle in Serie auf der S5

Kirchberg am Wagram (Nö): Im Graben landete ein Lenker aus dem Bezirk Krems am 12. Mai 2009 gegen 16.30 Uhr kurz vor der Ausfahrt Fels auf der S5 Fahrtrichtung Krems.

Nach einigen Metern Fahrt auf der Böschung verfing sich das Gefährt schließlich im Wildschutzzaun. Eine nachfolgende Lenkerin mit Wiener Kennzeichen wollte daraufhin abrupt auf der Abbiegespur Richtung Langenlois anhalten um Nachschau zu halten. Ihr Kleinwagen wurde von einer Limousine gerammt und ebenfalls in den Straßengraben befördert.

Nachdem bereits der Rettungshubschrauber Christophorus 2 zur Versorgung der Verletzten gelandet war, wurde schließlich auch die Feuerwehr Kirchberg zum Unfallort gerufen. Dort galt es zunächst die Absicherung der Unfallstelle gemeinsam mit der Autobahnpolizei vorzunehmen ehe die Wracks auf die Fahrbahn gezogen werden konnten.

Dazu musste zunächst der Wildzaun geöffnet und ein im Radkasten verklemmter Zaunsteher abgeschnitten werden. Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn einige Male kurz gesperrt werden. Nach zwei Stunden konnten alle Unfallfahrzeuge an die Abschleppdienste übergeben, sodass die S5 wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

P.S.: Als besonders ärgerlich und unangenehm stellte sich wieder einmal die Undiszipliniertheit und Gedankenlosigkeit mancher Verkehrsteilnehmer dar: Bereits 500 Meter vor dem Unfallort war der Pannenstreifen im sich aufbauenden Stau mit zahlreichen Ausweichwilligen (sogar Lkws) verstopft, was der Feuerwehr bei der Anfahrt rund 5 Minuten kostete. Nicht auszudenken, wenn die Alarmierung nicht „Fahrzeugbergung“, sondern „Menschenrettung aus brennendem Fahrzeug“ gelautet hätte…

FF Kirchberg am Wagram

AFKDO Kirchberg

Auszug aus einem Mail von Angehörigen der Lenkerin des roten VW Polo

Sehr geehrter Herr Andrassik,

ich beziehe mich auf einen Bericht, den Sie gestern um 21.18 Uhr veröffentlicht haben, „NÖ: Zwei Verkehrsunfälle in Serie auf der S5“.

Ihr Bericht vom Unfallhergang entspricht nicht im Entferntesten den Tatsachen, die die Polizei vor Ort aufgenommen hat. Bei der Lenkerin mit Wiener Kennzeichen handelte es sich um meine Tochter, die NICHT anhalten wollte sondern lediglich dabei war sich auf der Abbiegespur mit ca. 80km einzuordnen.

Ich weiß nicht von wem Sie diese Informationen erhalten haben, Sie entsprechen jedoch nicht den Tatsachen und ich bitte Sie dies im Artikel zu ändern!

mfg

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