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Deutschland: Feuer in Berliner Siemens-Schaltwerk

Berlin (Deutschland): Rund 150 Feuerwehrleute haben am Dienstag, dem 12. Mai 2009, einen Brand in einem Siemens-Werk in Berlin-Spandau gelöscht. Das Feuer sei am Mittag in einer Galvanik-Halle des Siemens-Schaltwerks nahe der Nonnendammallee 104 ausgebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Die Flammen hätten die Dachkonstruktion der Halle erfasst und das Gebäude stark beschädigt. Drei Feuerwehrleute wurden nach Angaben des Sprechers leicht verletzt, zwei von ihnen erlitten Verätzungen. Die beiden Männer wurden zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Das Werk ist nach Unternehmensangaben das größte Schaltgerätewerk der Welt. Es werden Schalt-, Steuer- und Regelsysteme für Anlagen der Nieder- und Hochspannungstechnik produziert. Vermutlich hatten zwei Ölwannen Feuer gefangen, wie der Feuerwehrsprecher weiter sagte. Die Einsatzkräfte erstickten die Flammen mit Löschschaum. Auch wurde damit die starke Rauchentwicklung gemindert, welche die Löscharbeiten behindert hatte. Die Feuerwehr war mit mehreren Messfahrzeugen im Einsatz. Eine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung bestand nach Angaben des Sprechers nicht. In der Halle selbst sei aber eine Schadstoffbelastung gemessen worden.

Auch nach Einschätzung eines Siemens-Sprechers bestand keine Gefahr für Mitarbeiter oder Bevölkerung. Der Brand habe sich in einer Halle ereignet, in der Metalle vorbehandelt werden. Die Mitarbeiter der Schicht seien nach Hause geschickt worden. Am Mittwoch soll entschieden werden, an welchen anderen Produktionsort die Arbeiten verlagert werden können. Zur Höhe des entstandenen Schadens machte der Sprecher keine Angaben. Laut Feuerwehr war die Einsatzstelle am Nachmittag unter Kontrolle. Bis auf eine Brandwache seien alle Feuerwehrleute abgezogen. Am Abend liefen noch Belüftungsmaßnahmen in der Halle sowie den Schachtanlagen, um die Schadstoffkonzentration zu reduzieren.

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