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Oö: Hubschrauberabsturz in Timelkam -> Vier Personen überlebten verletzt

Timelkam (Oö): Zwischen Puchkirchen und Timelkam (Bezirk Vöcklabruck) ist am Samstagvormittag, dem 23. Mai 2009, ein Hubschrauber abgestürzt. Die vier Insassen hatten unwahrscheinliches Glück: Alle überlebten den Absturz mit leichten Verletzungen.

Vier Personen waren mit dem Hubschrauber in der Luft um im Auftrag einer Rohölaufsuchungsgesellschaft Informationen für den Bau einer neuen Gaspipeline einzuholen. Der Hubschrauber vom Typ Bell Jet Ranger 206 schlug am Samstagvormittag gegen 10.00 Uhr auf einem Feld neben einer Landesstraße auf, überschlug sich und landete auf dem Dach. Zeugen des Absturzes sahen, dass sich drei Insassen aus dem total demolierten Wrack befreien konnten.

„Der Pilot hat nach Aussage der drei Passagiere extrem ruhig reagiert“, berichtete Markus Mitlöhner von der Sicherheitsdirektion. Der Pilot habe nur gemeint, es gebe technische Probleme und er müsse runter gehen“, so Mitlöhner über den Unfallhergang. „Während der Notlandung ist dann der Hubschrauber abgestürzt.“ So hätten dem erfahrenen Piloten nur noch zehn Meter zur sicheren Landung gefehlt.

Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, wurde ein vierter Passagier unter dem Hubschrauber eingeklemmt gefunden. Nur wenig später begann austretendes Kerosin zu brennen. Vier Feuerwehren waren im Einsatz, um den Brand zu löschen. Die Verletzten wurden in das Vöcklabrucker Krankenhaus gebracht, aus dem sie am frühen Samstagnachmittag bereits wieder entlassen wurden. „Alle vier Insassen sind mit Schürfwunden und Prellungen in das Krankenhaus eingeliefert worden. Nach der ärztlichen Untersuchung konnten die vier wieder entlassen werden“, so der kaufmännische Direktor des Krankenhauses. Dass den vier Männern im Alter zwischen 38 und 40 Jahren nicht mehr passiert ist, bezeichnete der Sprecher des Krankenhauses als „Wunder“.

Rätselraten herrschte am Samstagnachmittag nach wie vor über die Ursache des Unglücks. Ein Teil des Hauptrotors ist rund 200 Meter von der Absturzstelle gefunden worden. Ob dieser während des Fluges weggebrochen ist und so der Problemverursacher war oder durch den Aufschlag so weit weggeschleudert wurde, war Teil der Erhebungen durch die Flugunfallkommission, die die Ermittlungen aufgenommen hat.

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ORF Oberösterreich

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