Technisch

D: Hydrant abgefahren, im Auto eingeklemmt und Haus unter Wasser gesetzt

Jork (Deutschland): In der Nacht auf den 31. Mai 2009 kam es im Alten Land auf der Kreisstraße 39 am Elbdeich gegen 04.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Löschwasserhydrant umgefahren wurde.

Ein 22-jähriger Fahrer eines Toyota aus Jork war mit seinem Fahrzeug auf der K 39 aus Richtung Stade kommend in Richtung Hamburg unterwegs, hatte dort zunächst ein anderes Auto überholt und war dann in einer Rechtskurve zunächst nach links von der Fahrbahn abgekommen. Er stieß gegen den Bordstein, verlor vollends die Kontrolle über seinen Pkw, schleuderte nach rechts und prallte dort gegen einen Löschwasserhydranten.
Dabei war die Wucht des Aufpralls so stark, dass der 20-jährige Beifahrer aus Jork zunächst im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Er musste von den alarmierten Feuerwehren aus Jork, Borstel, Königreich und Hove, die mit ca. 50 Feuerwehrleuten anrückten, mit schwerem Gerät aus dem Wrack befreit werden.

Nach der Erstversorgung durch den Buxtehuder Notarzt wurden beide Autoinsassen verletzt vom Rettungsdienst ins Elbeklinikum nach Stade eingeliefert. Bei dem Fahrer wurde deutlicher Alkoholgeruch in der Atemluft bemerkt, er hatte bei der anschlie0enden Atemalkoholkontrolle über 1 Promille und musste sich einer Blutprobe unterziehen. Durch den beschädigten Hydranten traten dann erhebliche Mengen Wasser aus, die durch den Garten eines benachbarten Hauses in dessen Keller liefen. Hier mussten die Feuerwehren anschließend noch den Keller auspumpen und den Hydranten entwässern. Der Toyota erlitt bei dem Unfall einen Totalschaden, der Gesamtschaden am Auto dürfte ca. 3.000 Euro betragen. Wie hoch der Schaden in dem Haus durch das Wasser ist, kann zur Zeit noch nicht gesagt werden. Die Kreisstraße 39 musste für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und für die Unfallaufnahme für ca. 2 Stunden teilweise voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr örtlich umgeleitet. Zu größeren Behinderungen kam es dabei jedoch nicht.

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