Brand

Bayern: CO-Vergiftung bei Wohnungsbrand in München

München (Bayern): Zu einem schadensträchtigen Brand kam es gegen 03.30 Uhr des 9. Juni 2009 in München. Nachbarn in dem vierstöckigen Wohnhaus bemerkten eine Rauchentwicklung im Treppenhaus und alarmierten die Feuerwehr.

Beim Eintreffen des Löschzuges drang bereits dichter, schwarzer Qualm aus den Fenstern im dritten Stock. Der Einsatzleiter entschied sich, sowohl über das Treppenhaus, als auch über eine Drehleiter einen Atemschutztrupp in die Brandwohnung zu schicken. Diese fanden den Mieter der betroffenen Wohnung in seinem, in Brand geratenem Bett vor und retteten ihn ins Treppenhaus. Das Bett und weitere brennende Einrichtungsgegenstände waren schnell abgelöscht.

Nach einer Untersuchung durch den Notarzt kam der 48-Jährige mit einer CO-Vergiftung in ein Münchener Krankenhaus. Abschließend entrauchten die Einsatzkräfte das Treppenhaus und die Brandwohnung mit einem Hochleistungslüfter. Die restlichen Parteien konnten in ihren Wohnungen verbleiben. Sie waren zu keinem Zeitpunkt des Einsatzes in Gefahr. Es entstand ein mehrere zehntausend Euro hoher Schaden.

Brennende Spülmaschine: Seine Spülmaschine habe gebrannt, aber er habe sie selbst mit einem Eimer Wasser gelöscht, meldete um 01.30 Uhr des 9. Juni 2009 ein Bewohner einer Zweizimmerwohnung der Integrierten Leitstelle. Daraufhin entsandte der Disponent ein Hilfeleistungslöschfahrzeug zur Nachsicht in die Bunzlauer Straße. Der Mieter kam den Einsatzkräften bereits auf der Straße entgegen und berichtete, er sei nicht erfolgreich gewesen und die Maschine brenne weiter. Zur Sicherheit forderte der Einsatzleiter einen kompletten Löschzug nach und begann umgehend mit den Löschmaßnahmen. Ein Trupp unter Atemschutz hatte die brennende Spülmaschine schnell abgelöscht. Der entstandene Schaden im Bereich der Kücheneinrichtung wird auf ca. 5000 Euro beziffert.

Berufsfeuerwehr München

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