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Stmk: Auto stürzte in Mur – Suche abgebrochen

Friesach (Stmk): Ein Auto ist Dienstagnachmittag, dem 23. Juni 2009, in Friesach nördlich von Graz in die hochwasserführende Mur gestürzt und untergegangen. Ob sich jemand im Geländewagen befand, ist unklar. Eine Suchaktion wurde abgebrochen.

Laut Polizei hatte ein Kraftfahrer beobachtet, wie das Auto in die Mur stürzte – er verständigte gegen 14.45 Uhr die Einsatzkräfte. Zwei weitere Zeugen, die sich kurz darauf bei der Polizei meldeten, bestätigten die Beobachtung. Demnach handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen türkisen Geländewagen. Er soll südlich des Kraftwerks Peggau untergegangen sein – laut den Augenzeugen ging zuerst das Heck hoch, bevor das Auto in der Mur versank. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch völlig unklar – auch ob sich Personen in dem Auto befanden, ist nicht bekannt. Laut Polizei gibt es bisher auch keine entsprechenden Abgängigkeitsanzeigen.

Suche wegen großer Gefahr abgebrochen: Sieben Feuerwehren suchten die hochwasserführende Mur am Nachmittag zwischen Kleinstübing und Gratkorn mit Booten ab – auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Aufgrund des hohen Pegelstandes könnte das Auto rasch abgetrieben worden sein. Um 18.30 Uhr musste die Suche ergebnislos abgebrochen werden. Laut Feuerwehr war die Fließgeschwindigkeit durch die starken Regenfälle zu hoch und damit die Gefahr für die Feuerwehrleute zu groß. Mittwochfrüh soll entschieden werden, ob die Suche wieder aufgenommen werden kann – bis dahin stehen Feuerwehrtaucher bereit.

ORF Steiermark

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