Italien: 22 Tote nach Explosions-Unglück von Viareggio
Viareggio (Italien): Drei Tage nach dem durch die Entgleisung von Kesselwaggons ausgelösten Flammeninferno in der toskanischen Küstenstadt Viareggio hat sich die Zahl der Toten auf 22 erhöht.
Am Freitagnachmittag, 3. Juli 2009, erlag eine 40-jährige Frau im Krankenhaus von Pisa ihren schweren Brandverletzungen.
Auch eine noch nicht identifizierte Frau und ein 34-jähriger Marokkaner erlagen im Krankenhaus von Carrara ihren Verletzungen. 22 Personen liegen schwer verletzt in Krankenhäusern in der Gegend, wo das Unglück geschah – fünf von befanden sich weiterhin in Lebensgefahr. Zwei Personen werden nach wie vor vermisst, mehrere Todesopfer müssen noch mittels DNA-Tests identifiziert werden.
Wuchtige Explosion: Im Bahnhof des westtoskanischen Urlaubsortes Viareggio war in der Nacht auf Dienstag, den 30. Juni 2009, ein mit Flüssiggas betankter Kesselwaggon aus noch unbekannter Ursache explodiert. Durch die Wucht der Explosion wurden zahlreiche Häuser in der Umgebung zerstört. Experten vermuten, dass ein Achsbruch an dem Waggon das Inferno ausgelöst hat.
Kurier
Ursprünglicher Beitrag (hier auf Fireworld.at)
