Italien: Großbrand in Rom -> Rund tausend Autos in Flammen
Rom (Italien): In einem südlichen Stadtteil von Rom ist am 12. Juli 2009 ein Großbrand in einem Auto-Lager ausgebrochen. Rund tausend Fahrzeuge ständen in Flammen, sagte Feuerwehrchef Francesco Tamburrini dem Fernsehsender Sky TG-24.
Nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur ANSA beherbergt das rund 10.000 Quadratmeter große Gelände neben einer Schrotthalde ein Polizei-Depot für beschlagnahmte Autos. Die Feuerwehr war mit 14 Löschfahrzeugen und einem Hubschrauber im Einsatz, nach Einschätzung ihres Chefs Tamburrini könnte der Kampf gegen die Flammen jedoch die ganze Nacht dauern. Was den Brand auslöste, war zunächst unklar.
UPDATE:
Ein Großbrand in einem Lager mit über 1.000 Autos in Rom ist heute Früh nach 16 Stunden unter Kontrolle gebracht worden. Wie italienische Medien berichteten, gelang es der Feuerwehr, den Brand im Süden der Stadt einzudämmen. Um endgültig Entwarnung geben zu können, müsse man allerdings noch einige Stunden abwarten, hieß es von der Feuerwehr. 25 Mann seien noch beim Lager, um mit Kränen und anderem Gerät die letzten schwelenden Autos zu löschen. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.
„Mein Hund hat mich gerettet“, sagte der einzige Wächter des riesigen Lagers. Hätte das Tier nicht angefangen zu bellen, wäre es für den Mann wahrscheinlich zu spät gewesen. Das Feuer war bereits am Nachmittag ausgebrochen und hatte am Abend fast ganz Rom mit einer dichten, schwarzen Rauchwolke überschattet. In dem Lager befanden sich unter anderem von der Polizei beschlagnahmte Fahrzeuge sowie ein Schrottplatz, berichteten italienische Medien.
Viele Anrainer hatten besorgt ihre Häuser verlassen. Die nächstliegenden Wohnhäuser sollen nur 150 Meter von der Brandstelle entfernt liegen. Medien berichteten, dass zeitweise 60 bis 70 Anrufe besorgter Bürger pro Minute bei der Feuerwehr eingegangen seien.
Die Brandursache blieb zunächst unklar. Die Feuerwehr geht von Brandstiftung oder einem Unfall aus. Der römische Bürgermeister Gianni Alemanno forderte einen technischen Bericht über den Brand und seine Ursachen und kündigte eventuelle Konsequenzen für Autolager und Schrottplätze an.
