Bayern: Kind klemmte in Treppengeländer & Biker unter Pkw
München (Bayern): Die Neugier brachte am Abend des 14. Juli 2009 ein 15-Monate altes Kind in eine missliche Lage. Objekt der Begierde war ein Kellerabgang im Hinterhof eines Wohngebäudes.

Um besser in den Abgang sehen zu können, steckte das Mädchen den Kopf zwischen die Gitterstäbe des Treppengeländers. Dort blieb sie dann stecken und konnte sich nicht mehr befreien. Auch die Rettungsversuche der Mutter blieben erfolglos. Daraufhin wurde die Integrierte Leitstelle der Berufsfeuerwehr München alarmiert. Die Feuerwehrmänner versuchten es zuerst mit Muskelkraft das Kind zu befreien. Jedoch stellte sich das Geländer als zu stabil heraus, daraufhin wurde ihm mit schweren Rettungsgerät zu Leibe gerückt. Mit Hilfe eines hydraulischem Rettungsspreizers konnten die Gitterstäbe auseinandergedrückt werden und das Kind unverletzt aus seiner Zwangslage befreit werden.

Biker rutschte unter Pkw: Eine Oberschenkelfraktur, eine Rippenfraktur und die Verletzung der Wirbelsäule ist die Bilanz einer nächtlichen Ausfahrt eines 43-jährigen Motorradfahrers. Er war auf der Grünwalderstraße auf das Heck eines Taxis aufgefahren, stürzte und rutschte mit großer Wucht unter ein geparktes Fahrzeug. Die um 01.44 Uhr des 15. Juli 2009 alarmierte Feuerwehr musste den geparkten Pkw mit pneumatischen Hebekissen anheben, um den schwerverletzten Kradfahrer befreien zu können. Er kam in ein Münchner Krankenhaus, indem er noch in der Nacht operiert wurde. Die BMW R 1150 GS hatte noch den Grünstreifen überquert und kam auf dem Gehweg, total zerstört, zum Liegen. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von über 10.000 Euro. Die Grünwalderstraße war während der Rettungsarbeiten für etwa eine Stunde stadteinwärts gesperrt.
