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Stmk: Feuerwehrkassier veruntreute 50.000 Euro -> Urteil

Graz (Stmk): Ein Betriebsfeuerwehrkassier musste sich am Donnerstag, dem 30. Juli 2009, vor dem Straflandesgericht Graz verantworten. Der 55-Jährige hatte 50.000 Euro über sieben Jahre hinweg veruntreut. Er wurde zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt.

Schulden – Kassier griff in Feuerwehrkasse
Seit 25 Jahren war der 55-Jährige schon bei einem Papierhersteller beschäftigt gewesen, als er 2001 wegen seiner Schulden in der Höhe von rund 80.000 Euro zum ersten Mal in die Feuerwehrkasse griff und mehrere tausend Euro an sich nahm.

50.000 Euro von Sparbüchern behoben
Bis Ende 2008 hob er mehrmals Geld von Sparbüchern ab – insgesamt gut 50.000 Euro. Als dann ein neuer Kommandant gewählt wurde, flog die Veruntreuung auf. Der Papiermacher gestand, die Gelder entnommen zu haben und auch die Rechnungsprüfer mit falschen Zahlen hinters Licht geführt zu haben.

„Ich kann mit Geld nicht umgehen“
Auf die Kündigung folgte die Anklage. Vor Gericht zeigte sich der Unbescholtene einsichtig und reumütig. Er könne nicht mit Geld umgehen, wolle aber den Schaden in kleinen Raten zurückzahlen. Job hat er bisher noch keinen gefunden, ob er die 50.000 Euro neben seinen restlichen Schulden jemals vollständig zurückzahlen wird können, blieb offen.

15 Monate bedingte Haft
Wegen der hohen Summe – sie liegt knapp über der Qualifizierungsgrenze von 50.000 Euro – wurde der Angeklagte zu 15 Monaten bedingter Haft verurteilt. Der Richter erklärte, dass er mit der Entlassung und dem verlorenen Vertrauen seiner Kollegen schon eine Strafe erhalten habe. Der lange Zeitraum sei jedoch nicht zu vernachlässigen. Der 55-Jährige nahm den Schuldspruch sofort an. Die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab, darum ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

ORF Steiermark

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