Medien / Fotografen

Stmk: Hochwassersituation spitzt sich weiter zu

Hatzendorf (Stmk): Die Hochwassersituation in der Steiermark spitzt sich wieder zu. Besonders betroffen ist neben den Bezirken Weiz und Radkersburg erneut der Bezirk Feldbach. Der Ort Hatzendorf steht bereits unter Wasser. Hänge beginnen zu rutschen.

Feuerwehren im Großeinsatz
Seit Stunden regnet es in weiten Teilen der Steiermark. Besonders betroffen ist, wie schon beim letzten Hochwasser vor einem Monat, der südliche Teil des Bezirks Feldbach und dort vor allem die Gemeinden Hatzendorf, Lödersdorf und Stang, aber auch Fehring und Baumgarten. Die Feuerwehren sind im Großeinsatz, um Keller auszupumpen und Barrieren aus Sandsäcken zu errichten. Sie werden von Bundesheer-Pionieren unterstützt, die noch immer mit der Beseitigung der alten Schäden beschäftigt waren. Etwa 1.000 Mann sind insgesamt im Hilfseinsatz.

Situation ist angespannt
In Hatzendorf traten der Grazbach und der Weinbach über die Ufer, der Ortskern stand am Montag 30 Zentimeter unter Wasser. Die Situation sei angespannt, sagte Feuerwehr-Sprecher Thomas Meier Montagvormittag. Auch viele Freiwillige halfen mit Sandsäcke zu füllen.

Hangrutsch: Ein Haus evakuiert
Durch den starken Regen, 90 Liter pro Quadratmeter waren es in der Nacht, beginnen nun auch wieder Hänge abzurutschen. Es gebe Berichte über fünf neue Hangrutschungen, sagte der Bezirkshauptmann von Feldbach, Wilhelm Plauder. In Krennach bei Riegersburg wurde am Nachmittag ein Einfamilenhaus nach einem Hangrutsch evakuiert.

Weitere 70 Soldaten angefordert
Eine Entwarnung gibt es laut den Meteorologen noch nicht. Bis zum Nachmittag können noch einmal bis zu 60 Liter Wasser pro Quadratmeter dazukommen. Man hoffe, dass das Wasser dennoch nicht weiter steigen wird, so Meier. Vom Bundesheer wurden weitere 70 Mann für den Hilfseinsatz angefordert.

ORF Steiermark

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert