USA: Fortschritte im Kampf gegen Waldbrände in Kalifornien
Kalifornien (USA): Im Kampf gegen die Waldbrände in Kalifornien hat die Feuerwehr Fortschritte erzielt: Ein Brand in der Gegend der Ortschaft Bonny Doon, der sich auf 29 Quadratkilometer ausgebreitet hatte, war zu etwa 65 Prozent unter Kontrolle.
2.000 Einwohner kehrten am 16. August 2009 in den Ort zurück, obwohl die Gefahr nach Angaben der Feuerwehr noch nicht ganz gebannt war. Für 500 weitere galt immer noch eine Evakuierungsanordnung.
Einen Brand im Yuba County nördlich von Sacramento brachte die Feuerwehr zu etwa 25 Prozent unter Kontrolle. Die angeordnete Evakuierung für rund 350 Häuser blieb aber weiterhin in Kraft. Das Feuer dort wurde von brennenden Federn eines Rotschwanzbussards entfacht, der in eine Stromleitung geflogen war. Nahe Santa Maria war ein riesiger Waldbrand zu 75 Prozent unter Kontrolle, die meisten Einwohner durften in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt kämpften Feuerwehrleute in Kalifornien gegen elf Brände. Die Gegend sei so ausgedorrt, dass ein einziger Funke genüge, um ein Feuer auszulösen, sagte ein Behördensprecher.
