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Deutschland: 1.200 Strohballen bei Fronhausen in Flammen

Fronhausen (Deutschland): Auf einem Feld nahe Fronhausen (Kreis Marburg-Biedenkopf) stehen seit Freitagabend, 28. August 2009, rund 1200 Strohballen in Flammen. Wie ein Sprecher der Feuerwehr am Samstag sagte, könne der Brand aufgrund der Menge nicht gelöscht werden.

Die rund 80 Einsatzkräfte ließen die sechs Meter hoch gestapelten Strohballen daher kontrolliert abbrennen. Die Brandursache war zunächst noch nicht klar.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte nach Polizeiangaben auch noch am späten Nachmittag an. Einem Polizeisprecher zufolge in Gießen sollte sich die Brandbekämpfung noch mehrere Stunden hinziehen. Beim kontrollierten Abbrennen der Ballen griff die Feuerwehr zu einer ungewöhnlichen Methode: Mit mehreren Hochleistungslüftern – vergleichbar mit überdimensionalen Ventilatoren – wurde Wind erzeugt und das Feuer angefacht. Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) zogen mit einem Radlader das auf einer Fläche fast so groß wie ein Fußballfeld rund sechs Meter übereinander gestapelte Stroh zusätzlich auseinander.

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