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Stmk: Entspannung nach Hochwassereinsätzen durch Intensivregen

Steiermark: Nach dem intensiven Dauerregen am Freitag, dem 4. September 2009, ist die Hochwassergefahr in der Steiermark in der Nacht auf Samstag zurückgegangen. Die Pegel zahlreicher Flüsse waren stark angestiegen, es gab kleinräumige Überflutungen und Muren.

Der Schöckelbach im Grazer Stadtbezirk Andritz war bis Freitagabend randvoll; die Feuerwehr befürchtete, dass er noch im Laufe des Abends über die Ufer treten wird. Sämtliche verfügbaren Kräfte der Grazer Berufsfeuerwehr befanden sich in Andritz und errichteten Sandsacklager für den Ernstfall. In der Nacht sank der Pegelstand aber wieder. Am Samstag entspannte sich hier die Lage.

Hangrutschung und Murenabgänge: Im Bezirk Judenburg kam es zu einer kleineren Hangrutschung; hier drohten weitere Hänge abzurutschen. Auch in Knittelfeld mussten am Freitag die örtlichen Feuerwehren immer wieder ausrücken um Keller auszupumpen – so etwa in Großlobming, Sachendorf und Flatschach. In St. Lorenzen ging eine Mure ab und verlegte die Landesstraße.

Weststeiermark: Straßen gesperrt: In Voitsberg und Köflach mussten die Landesstraßen zwar wegen Überflutung gesperrt werden, größere Schäden wurden laut Polizei aber nicht gemeldet. Im Bezirk Voitsberg gab es Verklausungen: schwere Bagger waren im Einsatz, um Brücken und Straßen zu schützen.
Im Bezirk Liezen führt die Enns Hochwasser. Hier musste der Landesfeuerwehrverband den für Samstag angesetzten Landeswasserwehr-Leistungsbewerb absagen.
Aquaplaning führte am Freitag außerdem zu zahlreichen Verkehrsunfällen auf den steirischen Autobahnabschnitten.

ORF Steiermark

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