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Ktn: Feuerwehrmann mit knapp 1,9 Promille Alkohol verursachte Unfall mit Fw-Fzg

Mölbling (Ktn): Mit einem Einsatzfahrzeug hat am Sonntagabend, 11. Oktober 2009, in Kärnten ein schwer alkoholisierter Feuerwehrmann einen Verkehrsunfall verursacht. Der 51 Jahre alte Mann kam bei der Heimfahrt von einem technischen Einsatz im Ortsgebiet von Mölbling (Bezirk St. Veit)…

… von der Fahrbahn ab und stürzte in ein Bachbett. Der Lenker und ein 26-jähriger Beifahrer wurden verletzt. Laut Polizei wurden bei dem 51-Jährigen 1,86 Promille Alkohol im Blut gemessen. Die beiden Verletzten wurden mit der Rettung ins Krankenhaus St. Veit gebracht. Ein weiterer Mitfahrer im Feuerwehrfahrzeug blieb unverletzt. Der alkoholisierte Feuerwehrmann musste seinen Führerschein abgeben.

UPDATE: Empörung über Feuerwehrmann
Glück im Unglück für drei Feuerwehrmänner nach Alko-Unfall mit Einsatzfahrzeug. Alle in häuslicher Pflege. Landeskommandant mahnt Eigenverantwortung ein.
„Alkohol am Steuer von Einsatzfahrzeugen ist auf Kärntens Straßen eigentlich kein Thema. Der Unfall Sonntag Abend auf der Gunzenberg-Landesstraße ist ein Einzelfall.“ So analysierte am Montag Oberst Adolf Winkler, Leiter des Verkehrsabteilung im Landespolizeikommando den Vorfall, der in Feuerwehrkreisen die Wogen hoch gehen lässt.

Wie berichtet, war ein 51-jähriger Maschinist nach einem technischen Einsatz am Gunzenberg, Gemeinde Mölbling, mit einem als Mehrzweckfahrzeuge voll ausgestatteten „Mercedes Sprinter“ von der Fahrbahn abgekommen. Das Feuerwehrauto streifte einen Baum und stürzte anschließend zwei Meter über eine Böschung in ein Bachbett.
Der Lenker – er hatte knapp 1,9 Promille Alkohol im Blut und ein Beifahrer (26) wurden von der Rettung ins Krankenhaus St. Veit eingeliefert, konnten nach ambulanter Behandlung aber in häusliche Pflege entlassen werden. Ein dritter Feuerwehrmann im Auto blieb unverletzt. “

„Die drei Kameraden fuhren am Nachmittag auf den Gunzenberg um dort einen Unterflurhydranten zu reparieren. Nachdem sie nicht das nötige Werkzeuge mit hatten, fuhren sie zurück zum Rüsthaus und erneut auf den Berg. Nach Abschluss der Arbeiten dürften sie von Anrainern bewirtet worden sein“, schildert Landesfeuerwehrkommandant Josef Meschik. Warum der Maschinist – er ist seit 35 Jahren bei der Feuerwehr – so viel getrunken hat, bleibt für die Kameraden seiner Wehr rätselhaft. Sowohl Josef Meschik als auch Adolf Winkler mahnen die „enorme Eigenverantwortung“ jedes Lenkers eine Einsatzfahrzeuges für sich, seine Mitfahrer und andere Verkehrsteilnehmer, ein. Wer den Schaden am Feuerwehrauto zahlen wird, ist noch unklar.

Kleine Zeitung

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