Bayern: Mobilen Rauchabschluss bei Zimmerbrand in München eingesetzt
München (Bayern): Eine Anwohnerin bemerkte am Vormittag des 18. Oktober 2009 eine Rauchentwicklung in einer Münchner Wohnung im zweiten Obergeschoss einer Wohnanlage und alarmierte die Feuerwehr.
Schon von außen bemerkten die Einsatzkräfte die Rauchschwaden die aus der Balkontüre quollen. Gewaltsam verschafften sich die Feuerwehrmänner, geschützt durch schweren Atemschutz, Zugang zu der Wohnung. Um eine Rauchausbreitung in den Treppenraum zu vermeiden verwendeten die Beamten einen mobilen Rauchabschluss. Grund der Rauchentwicklung war ein in Brand geratenes Sofa. Glück im Unglück hatte die ca. 25-jährige Mieterin der Zweizimmerwohnung. Sie hielt sich zum Zeitpunkt des Brandes im Schlafzimmer auf und bemerkte von dem Geschehen nichts.
Da die Zimmertüre geschlossen war konnte sich der Brandrauch nicht in das Schlafzimmer ausbreiten. Die Feuerwehrmänner retten die Frau und hatten den Brand schnell gelöscht. Um den Rauch aus der Wohnung zu drücken brachten die Einsatzkräfte einen Hochleistungslüfter zum Einsatz. Der Sachschaden der bei dem Brand entstanden ist, wird auf ca. 5000 Euro geschätzt.
