Österreich: Aufgaben der Feuerwehren werden schwieriger
Österreich / Nö: Mit mehr als 336.000 Mitgliedern ist die Feuerwehr die größte Freiwilligenorganisation Österreichs, in NÖ gibt es 95.000 Feuerwehrmänner- und Frauen. Die Aufgaben für die freiwilligen Helfer werden in den nächsten Jahren noch schwieriger.
2008 zu 210.000 Einsätzen ausgerückt: Die Anforderungen für die Feuerwehren werden immer größer, die Einsätze werden immer mehr: Brände, Verkehrsunfälle und vor allem die steigende Zahl von schweren Unwettern und Überflutungen bedeuteten, dass die Feuerwehren im letzten Jahr zu mehr als 210.000 Einsätzen ausrückten. 2009 waren allein in Niederösterreich 23.000 Feuerwehrleute im Hochwassereinsatz.
Buchta: „Rahmenbedingungen notwendig“: Mit einem Festakt im Wiener Rathaus feierte der Bundesfeuerwehrverband am Mittwochabend, 11. November 2009, sein 120-Jahr-Jubiläum. Die Anforderungen an die Freiwilligen werden weiter steigen, sagte der Präsident des Bundesfeuerwehrverbandes Josef Buchta: „Die Politik muss die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass unsere Feuerwehren zeitgemäß ausgerüstet sind, und dass unsere Feuerwehrmitglieder auch entsprechend abgesichert sind, wenn sie ihr Leben oder ihre Gesundheit für die Rettung von Mitmenschen aufs Spiel setzen.“
Fischer: „Feuerwehr, das ist Hilfsbereitschaft“: Das Engagement der freiwilligen Helfer könne man nicht hoch genug einschätzen, sagte Bundespräsident Heinz Fischer: „Feuerwehr – das ist Hilfsbereitschaft plus Professionalität plus Idealismus.“
Auszeichnung für den ORF NÖ: Für die Feuerwehr ist auch die Kooperation mit der Wirtschaft und den Medien von wachsender Bedeutung. Für die gute Zusammenarbeit wurden das ORF-Landesstudio Niederösterreich und Chefredakteur Richard Grasl vom Bundesfeuerwehrverband ausgezeichnet.
Österreichischer Bundesfeuerwehrverband
ORF Niederösterreich
