Nö: Kein Durchkommen für die Einsatzkräfte der FF Fischamend
Fischamend (Nö): Am 12. November 2009 hieß es auf den Pagern der FF Fischamend wie nicht all zu selten „Wegschaffen zweier Pkw nach Verkehrsunfall auf der A4 Richtung Wien bei km 13“, was an sich keine besondere Situation für die Mitglieder der Feuerwehr mehr darstellt.

Besonders war jedoch diesmal, dass einige rücksichtslose Fahrzeuglenker (die Feuerwehr zählte 20!!) im Glauben schneller voran zu kommen, den Pannenstreifen als dritte Fahrspur verwendeten. Nur mit Mühe und Not konnten sich sowohl die Autobahnpolizei, als auch die Feuerwehr zur Unfallstelle im wahrsten Sinne des Wortes „durchkämpfen“. An der Einsatzstelle bot sich folgendes Bild: Ein Kastenwagen lag auf der Fahrerseite quer zur Fahrbahn am Pannenstreifen und ein Kleinbus touchierte die Betonleitwand, an der er dann zum Liegen kam. Die anwesenden Kameraden stellten den Kastenwagen mittels Seilwinde wieder auf die Räder und transportierten ihn nach dem Freimachen des rechten vorderen Radkastens mittels Rettungsspreizer von der Autobahn ab. Der Kleinbus wurde ebenfalls mittels Seilwinde des RLFA 4000 von der Betonleitwand entfernt und mittels Abschleppachse von der A4 verbracht. Die Feuerwehr der Stadt Fischamend stand unter der Leitung von HBI Hubert Binder mit 13 Mann und 3 Fahrzeugen ca. eineinhalb Stunden im Einsatz.
APPELL: Bitte bedanken Sie, dass bei jedem Stau ein Weg für die Einsatzkräfte frei bleiben sollte, da es hier oft um Menschenleben gehen kann.

Und nochmals A4: Am Freitag, den 13. November 2009, wurde die FF Fischamend um 11:25 Uhr zur Fahrzeugbergung in die Autobahnauffahrt Fischamend Richtung Wien alarmiert. Ein vorne stark deformierter und fahrunfähiger Pkw konnte auf dem Beschleunigungsstreifen vorgefunden werden.
Die ausgerückten Kameraden bargen das Fahrzeug mittels Abschleppachse und transportierten es mittels Rüstfahrzeug von der Autobahn ab. Die Feuerwehr der Stadt Fischamend Stand unter Einsatzleiter HBI Hubert Binder eine dreiviertel Stunde im Einsatz.
