Deutschland: Großfeuer vernichtet Reetdachhaus in Buxtehude
Buxtehude (Deutschland): In der Nacht auf den 22. November 2009 wurde der Polizei und der Feuerwehr von Passanten, die auf dem Weg nach Hause waren und den Feuerschein in der Feldmarkt gesehen hatten, gegen kurz vor 2 Uhr ein brennendes Haus zwischen Buxtehude und Dammhausen gemeldet.
Als die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst bei dem abgelegenen Reetdachhaus in der Straße Westmoor ankamen, brannte das ca. 10 x 18 m große Gebäude bereit lichterloh.

Da die Wasserversorgung am Brandort schwierig war, die Feuerwehr musste über eine Länge von ca. 1 km Schlauchleitungen verlegen, um das Löschwasser heranzupumpen und das Gebäude bereits im Vollbrand stand, konnte es nicht gehalten werden und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Ein hinter dem Gebäude stehender Gastank wurde gekühlt, so dass keine Explosionsgefahr bestand und ein Übergreifen der Flammen auf die Nebengebäude konnte durch die Feuerwehrleute, die teilweise unter schwerem Atemschutz eingesetzt wurden, verhindert werden.

Mit einem Bagger mussten Teile der Brandruine eingerissen werden, um an sämtliche Brandnestern heranzukommen und das Feuer endgültig zu löschen. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 200.000 Euro belaufen. Der 40-jährige Bewohner des Fachwerkhauses, der durch das Feuer sein gesamtes Hab und Gut verlor, war zum Zeitpunkt des Brandes nicht zu Hause, er konnte bei Verwandten untergebracht werden. Tiere befanden sich nicht in den Gebäuden. Der eingesetzte Rettungsdienst brauchte nicht eingreifen, verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Das Rote Kreuz rückte mit der Buxtehuder Bereitschaft an und versorgte die ca. 75 Einsatzkräfte mit Getränken. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis gegen 10 h in die frühen Morgenstunden hin.
Zur Brandursache können bisher noch keine Angaben gemacht werden, die Ermittlungen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade werden Anfang der Woche aufgenommen.
