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Deutschland: 14 Menschen aus Gondel eines defekten Karussells befreit

Berlin (Deutschland): Auf einem Berliner Weihnachtsmarkt sind am Dienstag, dem 15. Dezember 2009, 14 Menschen aus einer festsitzenden Gondel befreit worden. Sie mussten eine halbe Stunde in dem Fahrgeschäft ausharren, bevor sie von der Feuerwehr befreit wurden.

Die Feuerwehr holte die jungen Frauen und Männer mit Drehleitern aus der Gondel, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Die Kabine des Karussells sei in acht Meter Höhe stehengeblieben. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt seien die Jugendlichen «ziemlich durchgefroren» gewesen. Eine Gefahr für die Fahrgäste habe aber nicht bestanden, fügte der Sprecher hinzu. Niemand habe ärztlich versorgt werden müssen. Das Karussell wurde geschlossen und von Spezialisten des TÜV untersucht.

Ursache des Problems bei dem Karussell mit Überschlag, das sich in zwei Richtungen bewegt, war offenbar ein technischer Defekt. Der Betreiber, die Charles Blume Vergnügungsbetriebe GmbH, teilte mit, dass der Zwischenfall nach derzeitigem Kenntnisstand durch einen Getriebeschaden ausgelöst worden sei. Das Computersystem des Fahrgeschäftes habe sofort reagiert und einen Not-Stopp eingeleitet. Die Gondel habe sich automatisch in die Bergungsposition ausgerichtet. Die Fahrgäste hätten so aufrecht sitzend auf ihre Rettung warten können. Auch der TÜV geht derzeit von einem Getriebeschaden aus. Nach der ersten Begutachtung sehe «im Moment alles danach aus», sagte ein Sprecher. In den nächsten Tagen würden die betreffenden Bauteile näher untersucht.

Die Polizei sieht keinen Anlass, Ermittlungen gegen den Besitzer des Karussells einzuleiten. Niemand sei verletzt worden, die Sicherungen hätten funktioniert, sagte ein Polizeisprecher. Den Betreiber treffe offenbar keine Schuld.

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