Brand

Bayern: Brandreiche Nacht für die Berufsfeuerwehr München

München (Bayern): Eine starke Rauchentwicklung aus der Tiefgarage eines fünfstöckigen Wohnhauses fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr München am Abend des 3. Februar 2010 bei ihrem Eintreffen in der Gabrielenstraße vor.

Sofort ordnete der Einsatzleiter an, die Treppenhäuser zu kontrollieren, ob hier eine Rauchausbreitung stattfand. Zeitgleich gingen fünf Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz einem Löschrohr und einer Wärmebildkamera zu dem brennenden Pkw im zweiten Untergeschoss vor und löschten dieses ab. Das Fahrzeug brannte im Motorbereich. Die starke Rauchentwicklung erschwerte die Löscharbeiten. Mit Hilfe zweier Hochleistungslüfter und einem Großlüfter wurde die Tiefgarage entraucht. Die Bewohner des Gebäudes waren zu keiner Zeit in Gefahr, da die Rauchabschlüsse ordnungsgemäß geschlossen waren.

Mülltonnenbrand: Ein ähnliches Bild bot sich den Einsatzkräften, als sie zu einem Einsatz in der Nymphenburger Straße in der selben Nacht kamen (Alarmzeit: 4.2., 01:37 Uhr). Auch hier strömte dichter, schwarzer Rauch aus dem Keller einer Gaststätte. Geschützt durch schweren Atemschutz und einem Löschrohr gingen die Einsatzkräfte in den Keller und fanden eine brennende Großraummülltonne als Ursache des Feuers vor. Mittels eines Hochleistungslüfters entrauchten sie den Keller.

Schwerverletzte bei Zimmerbrand: Bewohner eines vierstöckigen Wohnhaus alarmierten um 08:17 Uhr des 4. Februar 2010 die Münchner Feuerwehr, da sie Brandgeruch im Treppenhaus wahrgenommen hatten. Die eingetroffenen Einsatzkräfte fanden nach kurzer Suche die Brandwohnung im ersten Obergeschoss vor. Mit schwerem Atemschutz und einem Löschrohr drangen sie in die stark verunreinigte und verrauchte Wohnung vor. Sie fanden die etwa 50-jährige Bewohnerin bewusstlos in einem Stuhl sitzend und brachten sie ins Freie. Das Notarztteam Ost und Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr München leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen und die weitere medizinische Versorgung ein und transportierten sie in eine Münchner Klinik. Der Gesundheitszustand kann als kritisch bezeichnet werden. Der Sachschaden, der von einer komplett verbrannten Matratze ausging, wird von Seiten der Feuerwehr auf 20.000 Euro geschätzt.

Berufsfeuerwehr München

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