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Vbg: Brandalarm in mehreren Feriendomizilen in Vorarlberg

Vorarlberg: Am Sonntag, dem 21. Februar 2010, hat es bei mehreren Ferienunterkünften im Land Feueralarm gegeben. In Au wurde ein Kachelofen falsch beheizt, in Bartholomäberg landete heiße Asche auf dem Kompost. Im Kleinwalsertal wurden zehn Personen evakuiert. Bei keinem der Vorfälle wurden Personen verletzt.

Schwelbrand durch kaputte Heizung
Grund für die Evakuierung war ein Schwelbrand im Heizraum eines Appartmenthauses in Hirschegg. Er war am Sonntagmorgen gegen 9.45 Uhr durch einen defekten Brenner der Ölheizung entstanden.

Durch den Schwelbrand begann Heizöl, das aus dem kaputten Brenner auf den Boden gelaufen war, zu qualmen, was zu starker Rauchentwicklung führte. Deshalb wurden alle zehn Personen, die sich im Haus befanden, von den Polizeibeamten evakuiert.

Die Feuerwehren Hirschegg, Mittelberg und Riezlern rückten mit fünf Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften aus. Sie drangen mit Atemschutzausrüstung in den Keller vor und konnten die Rauchentwicklung rasch unter Kontrolle bringen. Verletzt wurde niemand.

Au: Wand hinter Kachelofen überhitzt
In einem Ferienhaus in Au bemerkte eine 24-jährige Urlauberin gegen 6.00 Uhr früh, dass es in ihre Zimmer qualmte. Sie weckte die anderen sechs deutschen Urlauber und verständigte die Vermieterin. Die Feuerwehr rückte mit 25 Mann und drei Fahrzeugen an und stellte fest, dass eine Holzwand hinter einem überhitzten Kachelofen durch die große Hitze zu glimmen begonnen hatte.

Die Urlauber waren am Vorabend gegen 18.00 Uhr vom Rodeln zurückgekehrt und saßen dann bis 3.30 Uhr zusammen. In dieser Zeit hatten sie den Ofen immer wieder nachgefeuert, was schließlich zur Überhitzung führte. Die Feuerwehr entfernte den überhitzten Teil der Holzwand. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Menschen wurden auch hier nicht verletzt.

Heiße Asche brachte Kompost zum Glühen
In Bartholomäberg wurde die Feuerwehr gegen 8.30 Uhr alarmiert, weil ein Anrainer eines Ferienhauses bemerkt hatte, dass es aus dem Komposthaufen an einer Stallwand neben dem Ferienhaus qualmte.

Die Feuerwehr – mit 17 Mann und zwei Fahrzeugen im Einsatz – verteilte den Komposthaufen, bevor ein Brand ausbrechen konnte. Die Erhebungen ergaben, dass Urlaubsgäste, die am Samstagabend abgereist waren, vor der Abreise die vermutlich noch heiße Ofenasche in den Komposthaufen entsorgt hatten. Dadurch hatte der trockene Rasenschnitt und Grünmüll zu glühen begonnen. Durch das rasche Eingreifen entstand kein Schaden.

ORF Vorarlberg

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