Technisch

Nö: Pkw durchbohrt Sattelzug und landet im Graben -> Gießhübl

Gießhübel (Nö): Aus ungeklärter Ursache raste am Dienstag, dem 23. Februar 2010, ein Pkw auf der A21 Fahrtrichtung Westen kurz nach der Ausfahrt Gießhübl in einen Sattelzug.

Das Fahrzeug bohrte sich unter den Anhänger und wurde anschließend in den Graben geschleuert. Der Lkw fuhr noch einge Meter ehe er auf der ersten Fahrspur zu stehen kam. Um 22.54 Uhr wurde von der Bezirksalarmzentrale die Freiwillige Feuerwehr Gießhübl alarmiert. Jedoch aufgrund eines falschen Alarmbildes welches an die Bezirksalarmzentrale weitergegeben wurde, über die Betriebsauffahrt Richtung Westen. Diese befand sich aber hinter der Unfallstelle. Aufgrund dessen wurde die Freiwillige Feuerwehr Brunn am Gebirge zu dem Einsatz alarmiert.

In der Zwischenzeit wurde der Verletzte von dem anwesenden Notarzt-Team noch in dem Pkw erstversorgt. Glücklicherweise konnten alle Türen des extrem deformierten Fahrzeuges händisch geöffnet werden. Schließlich gelang es dem Notarzt-Team den Fahrer sogar aus dem Pkw zu befreien. Nachdem der Sitz umgelegt war, konnte die Person durch die hintere Türe auf die Krankentrage gerettet werden. Der Notarzt spricht von unglaublichem Glück: „In einem derart stark deformierten Pkw seien die Überlebenschancen gering. Dass der Fahrer nur leicht verletzt ist, gleicht einem Wunder“.

Die Feuerwehr Brunn trifft wenig später an der Unfallstelle ein, kann aber aufgrund der glücklichen Situation wieder einrücken.

BFKDO Mödling
FF Gießhübel
FF Brunn am Gebirge

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