Bayern: 14 Rauchgasverletzte bei Großbrand einer Recycling-Firma in Wörth/Isar
Wörth an der Isar (Bayern): Durch die Rauchentwicklung bei einem Großbrand in einer Recycling-Firma im niederbayerischen Wörth an der Isar sind am Dienstag, dem 30. März 2010, 14 Menschen leicht verletzt worden.
Wie die Polizei mitteilte, klagten die Betroffenen, die sich fast alle auf einem nahe gelegenen Autobahnrastplatz aufgehalten hatten, vor allem über Kopfschmerzen und Atembeschwerden. Sie wurden von Helfern des Rettungsdienstes versorgt.
Angaben der Ermittler zufolge war das Feuer gegen 1.45 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in einer Halle, in der Elektroschrott lagerte, ausgebrochen. Ein Großaufgebot an Feuerwehren war stundenlang im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Anwohner in der näheren Umgebung sowie in Stadt und Kreis Landshut wurden wegen der starken Rauchentwicklung aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zudem wurden der nahe gelegene Rastplatz an der Autobahn A 92 sowie zwei Autobahnausfahrten gesperrt.
Eine Gesundheitsgefährdung war zunächst von den Behörden nicht ausgeschlossen worden. Schadstoffmessungen ergaben «nicht unbedenkliche Belastungen». Aktuelle Messungen am Mittag fanden laut Polizei aber heraus, dass die Rauchwolke zwar «stark übelriechend» aber «nicht mehr gesundheitsgefährdend» ist. Der Schaden an der Aufbereitungsanlage für metallhaltige Abfälle und Elektroschrott wird auf rund 200 000 Euro geschätzt.
