Technisch

Nö: Lkw droht tonnenschweres Ladegut zu verlieren

Weidling (Nö): Ein Lkw eines Transportunternehmens blockierte am Abend des 16. April 2010 für mehrere Stunden die L116 bzw. den Weidlinger Kirchenplatz.

Die Ladung – tonnenschwere Betonfertigteile – war in einer Kurve verrutscht, hatte die Ladebordwand durchschlagen und drohte herabzustürzen. Die alarmierte FF Weidling sicherte den stark frequentierten Bereich zunächst ab.

Der Einsatz des Wechselladefahrzeuges mit Kran der FF Klosterneuburg wurde vom Unternehmen abgelehnt, man wartete auf ein firmeneigenes Kranfahrzeug. Nachdem dieses eingetroffen war, konnte seitens der Firma mit den Entladearbeiten begonnen werden. Ein Radlader der Stadtgemeinde Klosterneuburg stützte die Betonplatten soweit ab, dass die Ladung vom Kran Stück für Stück entfernt werden konnte.

Diese Arbeit nahm jedoch insgesamt sechs Stunden in Anspruch. Seitens der FF Weidling wurde für Beleuchtung und Absicherungsmaßnahmen gesorgt. Die stundenlange Sperre der stark frequentierten Straße sorgte für ein umfangreiches Verkehrschaos in Weidling. Aufgrund der offensichtlich gefährlichen Arbeiten und wegen der völlig verstopften Straßen nach Weidling wurde von der Einsatzleitung ein Rettungstransportwagen des Roten Kreuzes vorsorglich in einen Bereitstellungsraum nahe des Unfallortes beordert.

Zum Glück musste dieser jedoch nicht eingesetzt werden. Gegen Mitternacht war die letzte Betonplatte umgeladen und der Einsatz konnte beendet werden.

Unterstützung der FF Weidlingbach
Am Vormittag des 16. April 2010 wurde die FF Weidling zur Unterstützung der FF Weidlingbach auf die Exelbergstraße angefordert. Zwei Kierlinger Pkw-Lenker waren mit ihren Fahrzeugen zusammengestoßen. Einer der Unfallwagen stürzte die angrenzende Böschung hinunter, überschlug sich und blieb schließlich seitlich liegen. Der zweite Pkw blieb auf Fahrbahn stehen. Beide Lenker wurden zum Glück nicht verletzt.

Die Feuerwehren Weidlingbach und Weidling entfernten einige Bäume und zogen den abgestürzten Pkw mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges wieder auf die Straße. Im Einsatz standen gesamt 11 Kräfte mit zwei Fahrzeugen.

FF Weidling

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