Oö: Brand im Stadtzentrum von Rohrbach

Rohrbach im Mühlkreis (Oö): Die Feuerwehr Rohrbach wurde am Samstag, dem 8. Mai 2010, auf Grund von Wahrnehmung von Rauchaustritt zu einem Wohnhausbrand ins Stadtzentrum Rohrbach alarmiert.
Nach kurzer Zeit rückten das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter Rohrbach in die Poeschlgasse aus. Es konnte von außen beobachtet werden, dass Rauch aus dem 1. Stock trotz verschlossener Fenster austritt. Offene Flammen waren nicht zu sehen. Gott sei Dank konnte innerhalb kürzester Zeit abgeklärt werden, dass niemand aus dem Haus vermisst wird. Angrenzende Bewohner konnten selbstständig aus dem Haus flüchten. Sofort ging ein Löschtrupp mit schwerem Atemschutz in Einsatz. Dieser Atemschutztrupp musste unter schlechtesten Sichtverhältnissen und enormer Hitzeeinwirkung sich zum Brand vorkämpfen.

Die Wärembildkamera half den Kräften, sich zu orientieren. Erst nach und nach konnten Fenster geöffnet werden und mit Belüftungsmaßnahmen bessere Bedingungen für den Atemschutztrupp geschaffen werden. Einsatzleiter Martin Wakolbinger konnte sofort abschätzen, dass in Summe viele Atemschutzträger benötigt werden. Daher wurde Alarmstufe 2 (die Feuerwehren Frindorf, Perwolfing, Götzendorf, Sprinzenstein, Arnreit und das Atemschutzfahrzeug St. Peter) alarmiert. Weitere Atemschutztrupps wurden in den Einsatz geschickt, eine entsprechende Löschwasserversorgung im Stadtzentrum wurde aufgebaut, weitreichende Verkehrsmaßnahmen wurden durch Polizei und Feuerwehr veranlasst.

Im Bereich einer ca 200 m² Wohnung über einem Gastlokal brach aus bisher ungeklärter Ursache der Brand aus und beschädigte die Wohnung schwer. Durch das rasche Eingreifen der Atemschutztrupps konnte die Brandausbreitung auf den Dachstuhl und angrenzende Wohnungen verhindert werden. Bereits an einer Stelle konnte ein Glutherd im Bereich des Dachgeschoßes lokalisiert und bekämpft werden.
Noch zur Stunde (14.00 Uhr) ist die Feuerwehr mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Die Brandursache wird von der Polizei untersucht. In Summe waren bzw sind 108 Mitglieder der Feuerwehren mit 16 Einsatzfahrzeugen im Stadtzentrum im Einsatz. Eine Einsatzleitstelle und ein Atemschutzsammelplatz mit Versorgung wurde eingerichtet. 10 Trupps (30 Mann) waren im Atemschutzeinsatz.
