Bayern: Schwere Gewitter verursachen erhebliche Schäden
Bayern: Eine Gewitterfront mit wolkenbruchartigen Regenfällen hat in der Nacht zum Mittwoch, dem 12. Mai 2010, erhebliche Schäden in Teilen Bayerns angerichtet.
Besonders betroffen waren den Polizeieinsatzzentralen zufolge Franken und die Oberpfalz. In vielen oberfränkischen Städten und Ortschaften wurden laut Polizei etliche Keller überflutet. Umgestürzte Bäume blockierten viele Straßen. Allein die Bamberger Feuerwehr rückte mehr als 100 Mal aus. Am Rhein-Main-Donaukanal rutschten im Kreis Forchheim mehrere Böschungen ab. Die Schifffahrt wurde vorübergehend eingestellt.
Die heftigen Regenfälle hatten eine parallel zum Kanal verlaufende Böschung auf einer Länge von 12 Metern ausgespült. Auch in einer Schleuse brach eine Böschung. Zwischen den Schleusen Forchheim und Hausen kam die Schifffahrt daher zum Erliegen. In Mittelfranken war laut Polizei vor allem die Gegend rund um Ansbach betroffen.
Auch die Oberpfalz meldete zahlreiche Schäden durch das Unwetter. Viele Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Bäume knickten um, Autos wurden durch herabfallende Äste beschädigt, Baustellenabsperrungen wurden umgeweht. Beim Brand einer vermutlich von einem Blitz getroffenen Maschinenhalle in Nittenau entstand ein Schaden von 250 000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
