Stmk: Mai-Stürme: Großeinsatz für die Feuerwehren

Steiermark: Windböen mit bis zu 100 km/h haben bei den Feuerwehren im Osten der Steiermark für Dauereinsatz gesorgt. Vor allem in Graz mussten die Einsatzkräfte seit Samstagabend, 15. Mai 2010, rund 50 Mal ausrücken.
Während aus den Bezirken kaum nennenswerte Schäden gemeldet wurden, hatte die Grazer Berufsfeuerwehr alle Hände voll zu tun: Zahlreiche umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste mussten entfernt werden – insgesamt mussten die Einsatzkräfte rund 50 Mal ausrücken. Verletzt wurde niemand. Die höchsten Windgeschwindigkeiten wurden auf den Bergen gemessen: So gab es etwa am Schöckel Windböen mit Geschwindigkeiten von mehr als 130 km/h. Erst am Nachmittag beruhigte sich die Lage dann wieder weitgehend.
Niederösterreich: In der Nacht auf Sonntag fegten über den Bezirk Neunkirchen Sturmböen mit Spitzen um 100 Stundenkilometer. Bäume wurden entwurzelt oder geknickt, Zelte flogen durch die Luft.

Mehrere Feuerwehren mussten ausrücken, um Straßen von umgestürzten Bäumen zu befreien. Laut Meteorologischen Dienst sollen die Sturmböen noch den ganzen Tag anhalten.
