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T: Rettungsdienst: Angebote bis 50 Mio.Euro -> Rk nur mehr Krankentransporte?

Tirol: Wer führt in Zukunft in Tirol die Rettungsdienste durch? Nach der Ausschreibung des bodengebundenen Rettungswesens wurden am Dienstag, 18. Mai 2010, die Angebote der drei Bieter eröffnet. Die Bandbreite der Angebote reicht von 30 bis 50 Millionen Euro.

Im Rennen sind die Bietergemeinschaft rund um das Rote Kreuz, der dänische Rettungskonzern Falck und das Unternehmen MKT aus Bayern. Nach der ersten Runde waren alle drei mit ihren Angeboten deutlich über den Vorgaben des Landes gelegen, daher wurde jetzt nachgebessert. Das letzte Wort ist damit aber noch nicht gesprochen, denn in den nächsten Wochen wird es weitere Verhandlungsrunden mit den Bietern, den Vertretern der Gebietskrankenkasse des Gemeindeverbandes und dem Land geben.

Getrennte Vergabe als Spekulation
Zur Vermutung, dass die Bietergemeinschaft mit dem Roten Kreuz nach der Angebotseröffnung der aktuelle Bestbieter sei, gibt es aus dem Büro des Landesrates weder eine Bestätigung noch ein Dementi.
Landesrat Bernhard Tilg (ÖVP) war auch nicht bereit ein Interview zum aktuellen Stand der Ausschreibung zu geben. Schriftlich hält sein Büro aber fest, dass eine getrennte Vergabe von Notfallrettung und Krankentransporten reine Spekulation sei.

Endgültige Entscheidung bis zum Sommer
Eine getrennte Vergabe hat der Klubobmann der Liste Fritz, Bernhard Ernst am Mittwoch als Möglichkeit in den Raum gestellt und sich dabei auf gut informierte Kreise aus dem Landhaus berufen. Demnach könnte der Falck Konzern die Notfallrettung übernehmen und das Rote Kreuz nur noch die Krankentransporte.
Eine endgültige Entscheidung und Vergabe seitens des Landes soll bis zum Sommer erfolgen.

ORF Tirol

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