Deutschland: Fünf Feuerwehrleute bei Schwelbrand verletzt
Rheinland-Pfalz (Deutschland): Bei einem Schwelbrand in einer Chemiefabrik in Pirmasens sind in der Nacht zu Samstag, 29. Mai 2010, fünf Feuerwehrleute verletzt worden. Die Männer atmeten bei ihrem Einsatz offenbar giftige Dämpfe ein.
Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge verursachte eine defekte Kühlpumpe den Schwelbrand. Nach dem Ausfall der Pumpe habe sich ein Behälter, in dem Klebstoff hergestellt wird, überhitzt, so ein Polizeisprecher. Deshalb habe es chemische Reaktionen gegeben, die giftige Dämpfe freigesetzt hätten. Die Brandmeldeanlage der Fabrik schlug Alarm. Die Feuerwehr war vier Stunden lang damit beschäftigt, die Lage in den Griff zu bekommen. Die Polizei rief Anwohner dazu auf, Türen und Fenster zu schließen und sich nicht im Freien aufzuhalten. Inzwischen haben die Behörden Entwarnung gegeben. Experten untersuchen derzeit, wie giftig die ausgetretenen Dämpfe sind.
