TFA-Europameister- und Vize- Europameistertitel für Herbert und Thomas Krenn
Leipzig (Deutschland) / Österreich: Am vergangenen Wochenende – 12. Juni 2010 – wurde in Leipzig beim Interschutz der Rote Hahn, der größten Feuerwehrmesse der Welt, die Toughest Firefighter Alive Europameisterschaften, also der „Härtesten Feuerwehrmänner“ ausgetragen.
Von den rund 120 Teilnehmern aus 12 Nationen wurde auf den vier Stationen wieder alles abverlangt. Thomas und Herbert Krenn von der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz a.W. konnten sich wieder einmal in der Top Elite der eigentlich nur aus Berufsfeuerwehrleuten bestehenden Wettkämpfer in Europa beweisen.
In den Alterswertungen M 18 würde Thomas Krenn Vize- Europameister und bei der Alterswertung M 40 wurde Herbert Krenn sogar Europameister.

Bei der Gesamtwertung mit Rang 3 von Löschmeister Thomas Krenn und Rang 4 für Hauptlöschmeister Herbert Krenn haben die Heiligenkreuzer sich wieder als einer der besten Feuerwehren der Welt präsentiert: „Ich bin sehr glücklich, denn mit meinen ersten Stockerlplatz konnte ich auch die anhaltente Formkurve nach oben unter Beweis stellen. Jetzt freue ich mich schon sehr auf die Weltmeisterschaft in Südkorea die Ende August stattfindet, da werde ich wieder voll angreifen“. So der 23-jährige Thomas Krenn.

Auch Herbert ist nicht ganz unzufrieden, denn er weiß, was alles dazu gehört, um im Spitzenfeld mitkämpfen zu können. So ist ihm als amtierenter Weltmeister bewusst, das man Siege nicht zu 100 Prozent planen kann. „Es wird immer härter, die Stiegen-Häuser immer hoher und die Spitzenwettkämpfer immer jünger“, schmunzelt Herbert, “ aber jetzt bin ich schon ganz heiß auf die Weltmeisterschaft“
Bei der letzten Station mussten die Wettkämpfer den 75 Meter hohen Messeturm erklimmen, natürlich wie auch bei den ersten drei Stationen, mit Helm Schutzjacke und Atemschutzgerät am Rücken. Die ersten Station waren hart, aber die Letzte war der Wahnsinn mit den 416 Stufen in Wendeltreppe gehaltene Turm. „Nach der Hälfte war bei mir die Kraft weg.

Nach zwei Drittel des Turmes ging gar nichts mehr. Am liebsten hätte ich mich hingesetzt und aufgegeben, aber irgendwie holt man dann noch welche Reserven aus den Körper und kämpft weiter. Bei den letzten Umdrehungen spürte ich meiner Körper schon gar nicht mehr“, so Herbert Krenn.
