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Sbg: Gewitterschäden in St. Johann

Salzburg: Zum Teil heftige Gewitter sind am Abend, des 12. Juli sowie in der Nacht auf den 13. Juli 2010 über Salzburg hinweg gezogen. Schaden dürften sie aber kaum angerichtet haben – mit Ausnahme der Region um St. Johann (Pongau).

Hangrutsch in Zaglausiedlung: Die Feuerwehr mit 90 Mann wurde dort 16 Mal zur Hilfe gerufen. Die war auch notwendig, als in der Zaglausiedlung ein Hang ins Rutschen kam. Angefangen hatte alles mit einem schweren Hagelschlag. „Ich habe hinten hinausgeschaut und hab ein paar Flüsschen bemerkt“, schildert Hausbewohnerin Monika Leyendecker, „Da bin ich in den Keller schauen gegangen und hab gesehen, dass es da ein bisschen hereinrinnt. Aber das war nur ganz wenig. Auf einmal hat sich der Hang gelockert und alles ist wie ein Sturzbach heruntergekommen und durch den Keller durch.“

Wasser und Geröll rannen durchs Haus: Geistesgegenwärtig öffnete Leyendeckers Lebensgefährte Gerhard Schwarzenbacher eine andere Tür, sodass Wasser und Geröll teilweise wieder aus dem Haus fließen konnten.
„Wichtig war, dass die Feuerwehr so schnell da war – die sind innerhalb von drei oder vier Minuten da gewesen, haben das sofort alles im Griff gehabt“, ergänzt Schwarzenbacher. Dadurch konnte der Schaden in Grenzen gehalten werden.

Feuerwehr errichtet Barrieren: Zudem konnte die Feuerwehr den Hang hinter der Siedlung stabilisieren, sagt Ortsfeuerwehrkommandant Johann Überbacher: „Wir haben die Bezirkshauptmannschaft geholt, den Katastrophenreferenten. Nach dessen Aussagen dürfte nix mehr nachkommen.“
Die Feuerwehr errichtete Barrieren, damit das Wasser anders vom Hang abrinnt, sollte es zu neuerlichen Überflutungen kommen.

ORF Salzburg

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