Technisch

Nö: Feuerwehr stellt Notversorgung für über 2000 Haushalte sicher

Hardegg (Nö): Aufgrund eines Wasserrohrbruches in den frühen Morgenstunden des 15. Juli 2010, mussten acht Feuerwehren der Umgebung Hardegg, eine über zwei Kilometer lange Schlauchleitung herstellen, um die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser zu garantieren.

Update um 17.57 Uhr

Um 09.30 Uhr wurden die Feuerwehren in Marsch gesetzt, es galt mit über 100 Schläuchen eine zwei Kilometer lange Ersatzleitung herzustellen. Nur so konnte die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser sichergestellt werden. Die Herausforderung dabei war vor allem der Höhenunterschied von über 220 Meter, das unwegsame Gelände des Nationalpark Thayatal und die Temperaturen von deutlich über 30 Grad.

Einsatzleiter Werner Achtsnit standen 50 Mitglieder der Feuerwehr zur Verfügung, unterstützt wurde er durch Bezirksfeuerwehrkommandant-Stv. Reinhard Scheichenberger und durch Bürgermeister NR Heribert Donnerbauer. „Sehr hilfreich zeigten sich die vorhanden Einsatzpläne und die bereits durchgeführte Übung für dieses Szenario. Wir konnten so nach etwas über zwei Stunden das Wasserwerk wieder versorgen“, so Achtsnit.

Bürgermeister NR Heribert Donnerbauer: „Ich danke den Feuerwehren im Namen der Stadtgemeinde Hardegg. Durch Ihren raschen Einsatz und gute Vorbereitung konnte die Wasserversorgung für die Bevölkerung rechtzeitig sichergestellt werden.“

Im Moment werden dem Hochbehälter 45.000 Liter Wasser pro Stunde zugeführt, bei einem Verbrauch von 40.000 Liter. Die Reparaturarbeiten am der defekten Leitung gehen gut voran und könnten noch heute Abend abgeschlossen werden.

Im Einsatz stehen die Feuerwehren Felling, Hardegg, Heufurth, Mallersbach, Merkersdorf, Niederfladnitz, Pleißing-Waschbach und Riegersburg.

Update um 17.57 Uhr
Die Lage spitzte sich durch einen rapiden Anstieg des Wasserverbrauches in den Abendstunden zu. Die Bevölkerung wird nun per Lautsprecheraufruf gebeten den Wasserverbraucht zu reduzieren.^

Die Arbeiten an der Leitung werden nun durch technische Probleme verzögert. Die Feuerwehren bleiben deshalb weiterhin vor Ort. Ein Einsatz bis in die Nachtstunden oder sogar für die ganze Nacht steht bevor.

BFKDO Hollabrunn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert