Technisch

Nö: Wienerin ertrinkt in Donau – Feuerwehr findet Leiche am Ufer

Kritzendorf (Nö): Am 20. Juli 2010 gegen 17.45 Uhr wurde eine abgängige Person im Strandbad Kritzendorf gemeldet.

Die Bereichsalarmzentrale Stockerau alarmierte um 17.47 Uhr die Feuerwehren Korneuburg, Klosterneuburg-Kritzendorf, Klosterneuburg-Höflein und Klosterneuburg 2. Zug. Als Einsatzbereich wurde der Abschnitt stromabwärts des Strandbades Kritzendorf angegeben.

Bereits um 17.48 Uhr meldete sich das Kommando-Vorausfahrzeug der FF Korneuburg als ausgerückt. Unverzüglich wurde der Bootssteg angefahren und gemäß Ausrückeplan, das Arbeits-Boot Korneuburg besetzt. Minuten später folgte das Feuerwehrrettungsboot, welches ebenfalls mit drei Mitgliedern besetzt wurde.

Laut externen Angaben war die Person seit ca. einer Stunde vermisst. Die alarmierten Feuerwehren begannen die Suche gemeinsam am rechten Donauufer entlang. Bei Stromkilometer 1943 wurde eine leblose Person vom Rettungsboot Kritzendorf gesichtet. Gemeinsam wurde die Person mit dem herbeigerufenen Arbeitsboot (A-Boot) Korneuburg gerettet und mit der Reanimation begonnen. Parallel dazu wurde der Rettungsdienst verständigt.

Um eine Übergabe an die Rettungskräfte möglich zu machen, wurde der Slipplatz „Naturfreunde“ Korneuburg angefahren. Die Reanimation wurde bis zum Eintreffen des Notarztes fortgesetzt. Durch die Feuerwehrmitglieder wurden ein Sichtschutz und eine großräumige Absperrung des Einsatzbereiches durchgeführt.

Gegen 18.43 Uhr wurde durch den anwesenden Notarzt und später durch den Gemeindearzt Dr. Prießnitz der Tod festgestellt. Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 20.00 Uhr ein.

Die Feuerwehr der Stadt Korneuburg spricht der Familie auf diesen Weg ihr tiefstes Mitgefühl aus.

FF Korneuburg

FF Kritzendorf

Bericht von orf.at
Einen Badeausflug bei schönstem Sommerwetter wollte ein Wiener Ehepaar in Kritzendorf (Wien-Umgebung) verbringen – der Ausflug endete in einer Tragödie.

Als die Frau für langere Zeit verschwand, erstattete der Ehemann am frühen Abend Abgängigkeitsanzeige bei der Polizei.

Laut Polizei hielt sich die ältere Dame kurz vor 16 Uhr am Bootssteg des Strombades auf. Als sie ein Seil an dem Boot des Paares befestigen wollte, dürfte das Unglück seinen Lauf genommen haben und die Frau in die Donau gefallen sein.

Bei der Personensuche durch Feuerwehr und Exekutive wurde der schreckliche Verdacht schließlich traurige Gewissheit. Die Einsatzkräfte fanden den leblosen Körper der Pensionistin am Ufer. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod der Frau feststellen. Fremdverschulden kann laut Polizei ausgeschlossen werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert