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Deutschland: 100 Feuerwehrleute kämpfen gegen Brand in Groß Kummerfeld

Groß Kummerfeld (Deutschland): Lodernde Flammen, die aus einem früheren Raiffeisenlager in Groß Kummerfeld (Kreis Segeberg) schlugen, haben am Vormittag des 2. September 2010 die Feuerwehren alarmiert.

Ortswehrführer Jörg Nero (42) setzte acht der zehn Wehren im Amt Rickling-Boostedt mit annähernd 100 Feuerwehrleuten in Marsch. In der Hauptstraße brannte der ehemalige Komplex der Raiffeisen-Genossenschaft, in dem eine Reihe von Bastlern ihren Hobbys nachgingen. Obwohl das Feuer innerhalb einer halben Stunde unter Kontrolle war, hatte Nero Vorsicht walten lassen: Nur unter Atemschutz hat er seine Leute in die einzelnen Garagen gehen lassen. Das hatte seine Berechtigung: Reihenweise Gasflaschen, Benzinkanister und anderes obskures Zeug, von dem niemand wissen konnte, wie brisant es sein kann, haben seine Leute geborgen.
Die Brandursache war heute Mittag noch unklar. Und die Schadenshöhe auch. Sicher ist: Das Materal und die Bastlerfahrzeuge in den Garagen dürfte vollständig zerstört sein. Größeren Schaden und vor allem ein Übergreifen auf angrenzende Gebäude haben die massiven Trennwände zwischen den einzelnen Garagen verhindert, sagte Nero.

Lübecker Nachrichten

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