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Stmk: Atemschutzübung im mobilen Brandsimulationscontainer

Judenburg/Knittelfeld (Stmk): Um die Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes Knittelfeld und Judenburg in den Techniken und Gefahren eines Brandeinsatzes zu schulen, wurde am 01. und 02. September 2010 der mobile Brandsimulationscontainer gemietet.

114 Atemschutzgeräteträger aus dem Bezirk Knittelfeld und Judenburg hatten die Möglichkeit, beim mobilen Brandsimulationscontainer ihr Wissen und Können bei der Brandbekämpfung unter Beweis zu stellen. Im Brandcontainer musste jeder der 38 Atemschutztrupps, bestehend aus drei Mann, einen Gasflaschenbrand, einen Fettbrand und einen Zimmerbrand mit Flash Over bekämpfen. Der so genannte „Flashover“ tritt aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der Bildung von Rauchgasen in geschlossenen Räumen auf. Dies kann dazu führen, das Gegenstände unerwartet zu brennen beginnen, die sich nicht direkt neben der Brandstelle befinden.

Im schlimmsten Fall kann plötzlich der ganze Raum in Flammen stehen. Sollte es wie in diesem Brandsimulator, zu einem Flashover kommen entsteht eine Temperatur in der Rauchschicht zwischen 400 und 500 Grad Celsius. Ziel dieser sprichwörtlich „heißen“ Ausbildung war es, den richtigen Umgang mit den verschiedenen Strahlrohren, das richtige Anlegen der Schutzausrüstung, das Umlenken von Flammen mit Hilfe des Wasserstrahls, das richtige Öffnen von Türen und das Absuchen verrauchter Zimmer unter Anwendung verschiedener Suchtechniken bis zu Perfektion zu beüben so der Bezirksatemschutzbeauftragte Oberbrandinspektor Walter Leitold.

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