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Deutschland: Schwarzes Pulver sorgte für Großalarm bei der Feuerwehr

Scharnhorst (Deutschland): 60 Feuerwehrleute waren Donnerstagabend, 7. Oktober 2010, auf einem Bolzplatz an der Ottweiler Straße in Scharnhorst im Einsatz. Grund war ein kleines Häufchen schwarzes Pulver. Unbekannte hatten die Chemikalie in Brand gesetzt.

Gegen 18 Uhr entdeckte ein Spaziergänger an einem Fußballplatz an der Ottweilerstraße in Dortmund-Scharnhorst eine verbrannte Chemikaliensubstanz. Der Mann war mit seinem Hund unterwegs und wurde auf einen dunklen Fleck auf dem Boden des Unterstandes aufmerksam. Beim näheren Hinsehen nahm er einen unangenehmen Geruch war und verständigte die Polizei.

Mit der Substanz hatten Jugendliche experimentiert und dabei auch eine Qualmwolke verursacht. Beim Eintreffen der Beamten ergriffen die Jugendlichen die Flucht. Weil ein Polizist nach Besichtigung des Tatortes über Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerz klagte, wurde die Feuerwehr alarmiert. Er konnte jedoch nach einer Notarzt-Behandlung weiter seinen Dienst versehen. Unklar war, um welchen Stoff es sich bei dem schwarzen Pulver handelt. Die Feuerwehr alarmierte deshalb einen Zug der Umweltwache in Eichlinghofen und einen Dekontaminierungszug der Freiwilligen Feuerwehr.

Auch der Umweltdienst der Stadt Dortmund erhielt von dem Vorfall Kenntnis. Der Einsatzort wurde großräumig mit dem Hinweis „Vorsicht gefährliche Stoffe“ abgesperrt. Mit Vollschutzanzügen sicherte die Feuerwehr das schwarze Pulver. Weitere Maßnahmen werden am Tage durch die Stadt Dortmund getroffen. Zunächst wurden Substanzproben genommen, die am Freitag untersucht werden sollen. Im Moment ist noch unklar, um welche Chemikalie es sich handelt und wer für das Verbrennen verantwortlich ist. Der Schaden wird auf ca. 500 Euro geschätzt.

Der Westen

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