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Deutschland: Reisebus brannte in Schüren vollständig aus

Dortmund (Deutschland): Schon von weitem war am Dienstagmorgen, 26. Oktober 2010, gegen 6.50 Uhr der Feuerschein in der Straße „Am Remberg“ in Dortmund-Schüren sichtbar. Unter einem Metalldach brannte ein Reisebus, der dort am Vorabend abgestellt worden war. Ein Mitarbeiter zog sich beim Löschversuch eine Rauchgasvergiftung zu.

Buchstäblich in letzter Minute, noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, rettete ein Busunternehmer zwei seiner Reisebusse, die links und rechts neben dem brennenden Bus in der Straße „Am Remberg“ in Dortmund-Schüren geparkt waren. Ein 40-jähriger Mitarbeiter des Unternehmens versuchte, mit Handfeuerlöschern das Feuer zu löschen. Dies gelang ihm aufgrund der Intensität des Feuers und der starken Rauchentwicklung jedoch nicht.

Bei dem Löschversuch zog er sich eine Rauchgasvergiftung zu und musste nach der Versorgung durch den Rettungsdienst mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert werden.
Dacheinsturz verhindert

Zerberstende Fensterscheiben und mit lautem Knall platzende Reifen behinderten das Vorgehen der Feuerwehr. Der von drei Seiten vorgetragene Löschangriff mit Wasser und Schaum verhinderte den Einsturz der Dachkonstruktion und die Ausbreitung des Feuers auf weitere Teile des Betriebes sowie auf Nachbargebäude.

Nach 30 Minuten war das Feuer, das sich rasant auf den gesamten Bus ausgebreitet hatte, gelöscht. Nach zwei Stunden war die Arbeit der Feuerwehr beendet. Im Einsatz war der Löschzug 4 (Hörde), sowie der Rettungsdienst mit insgesamt 25 Kräften. Die Schadenshöhe wird auf etwa 90.000 Euro beziffert. Ob ein technischer Defekt, etwa die programmierte Standheizung, Ursache für den Brand war, wird von der Polizei ermittelt.

Der Westen

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