Nö: Neuer Vorstoß für die Rettungsgasse durch Feuerwehr und Rotes Kreuz
Niederösterreich: In die Diskussion über die „Rettungsgasse“ auf Autobahnen kommt wieder Bewegung. Seit Jahren wird sie gefordert, nun haben Rotes Kreuz und Feuerwehr einen gemeinsamen Vorstoß gestartet und eine Petition verfasst.
Während die „Rettungsgasse“ in Deutschland und der Schweiz schon seit Jahrzehnten tadellos funktioniert, ist sie in Österreich über den Status einer „Forderung“ nicht hinausgekommen. Mitte der 90er Jahre gab es den ersten Versuch einer Einführung dieser Rettungsmaßnahme, als der Pannenstreifen zur „Rettungsgasse“ umfunktioniert werden sollte. Das hatte sich allerdings nicht bewährt, denn in der Hälfte der Fälle blockierten undisziplinierte Autofahrer den Pannenstreifen und damit die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge.
Neue Form der „Rettungsgasse“ …
Das soll sich durch die neue Form der „Rettungsgasse“ ändern: Sie sieht vor, dass die Autos auf der linken Fahrspur ganz nach links ausweichen und die übrigen so weit wie möglich nach rechts. Dadurch entsteht auch auf Autobahnen mit nur zwei Fahrspuren und ohne Pannenstreifen – wie etwa über den Wechsel – in der Mitte Platz genug für Einsatzfahrzeuge.
… soll in Fahrschulen gelehrt werden
Willi Sauer, Präsident des Roten Kreuzes, und Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta haben eine Petition ihrer Organisationen an den Zweiten Nationalratspräsidenten Fritz Neugebauer (ÖVP) übergeben, um diese Form der „Rettungsgasse“ gesetzlich zu verankern und schon in Fahrschulen zu lehren.
