Bayern: Zwei Brände und ein Verkehrsunfall in München
München (Bayern): Nur durch eine aufmerksame Nachbarin wurde in der Nacht auf den 5. Jänner 2011 ein größerer Brand in einer frisch renovierten Wohnung verhindert.
Die Dame sah aus ihrer Wohnung einen Feuerschein in einem gegenüberliegenden Fenster im Innenhofbereich. Daraufhin alarmierte sie sofort die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte öffneten die Türe der betroffenen, noch leerstehenden Wohnung.
Der Küchenbrand konnte schnell mit einem C-Rohr abgelöscht werden. Da das Feuer aber bereits auf die Fehlbodendecke übergegriffen hatte, musste diese teilweise geöffnet werden. Nachdem mit der Wärmebildkamera keine Glutnester mehr zu sehen waren, wurde die Wohnung komplett entraucht. Der Schaden wird auf mindestens 25.000 Euro geschätzt. Die Brandursache dürfte eine defekte Steckdose hinter dem Unterschrank gewesen sein.
Verkehrsunfall: In der Auffahrt vom Mittleren Ring zum Luise-Kisselbach-Platz kam es am Morgen des 5.1.2011 (Alarmzeit: 06.21 Uhr) zu einer größeren Verkehrsbehinderung durch einen Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnissen touchierte der 21 jährige Fahrer in der Fahrbahnverschwenkung der Baustelle mit der rechten Seite seines Golfs die Leitplanke. Dadurch schleuderte der Pkw gegen einen hölzernen Lichtmast. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls abgerissen. Das Auto hob von der Fahrbahn ab und kam etwa 20 Meter weiter in der angrenzenden Grünfläche auf dem Dach zum liegen.

Ersthelfer befreiten den Verunfallten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte aus seinem total zerstörten Pkw. Bei dem Unfall verletzte sich der junge Mann mittelschwer. Er wurde mit dem Notarzt in eine Klinik transportiert.
100.000 Euro Schaden bei Zimmerbrand: Bereits bei Ankunft der Feuerwehr München drang dichter Rauch aus einem Fenster im dritten Obergeschoss einer Wohnung in der Oettingenstraße. Kurz darauf kam es zu einer Durchzündung und offene Flammen schlugen durch das geborstene Fenster
des Zimmers. Sofort ging ein Trupp, geschützt mit schwerem Atemschutz, zur Brandbekämpfung über das Treppenhaus in die Brandwohnung vor.

Ein weiterer Trupp brachte ein C-Strahlrohr über die Drehleiter in Stellung. Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob sich Personen in der Brandwohnung oder in den darüber liegenden Wohnungen befinden. Zwei Atemschutztrupps suchten parallel zur laufenden Brandbekämpfung die betreffenden Bereiche ab. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte, hatten sich alle Bewohner des Mehrfamilienhauses noch vor Ankunft der Feuerwehr in einer benachbarten Gastwirtschaft in Sicherheit gebracht.

Somit wurde glücklicherweise keine Person verletzt.
Das Feuer hatte sich auch auf die hölzerne Deckenverkleidung und die Fehlbodendecke in dem Brandzimmer ausgebreitet. Um weitere Glutnester abzulöschen, mussten die Einsatzkräfte die verbleibende Verkleidung entfernen. Für weitergehende Nachlöscharbeiten wurde der Fehlboden geöffnet. Abschließend wurde das gesamte Wohnhaus nochmals komplett entraucht. Der Schaden wird auf ca. 100.00 Euro geschätzt. Das Kommissariat 13 hat die Ursachenermittlung aufgenommen.
