Medien / Fotografen

Jännerregen: Kleine Überschwemmungen in Tirol und Oberösterreich

Tirol/Oberösterreich: In Oberösterreich waren wegen des Starkregens am Donnerstag lediglich vereinzelt Keller überflutet. Das Landesfeuerwehrkommando berichtete von zehn Einsätzen seit der Früh des 13.1.2011.

Die Pegelstände würden zwar steigen, die Hochwasserwarngrenzen an Donau, Traun und Inn seien aber derzeit nicht überschritten, hieß es beim Hydrographischen Dienst des Landes. Im Lauf des Freitags soll sich die Situation entspannen. „Das ist überhaupt nicht tragisch, es sickert so dahin“, sagte ein Mitarbeiter des Landesfeuerwehrkommandos. Für die überfluteten Keller seien Oberflächenwasser bzw. der ansteigende Grundwasserpegel und nicht ausufernde Bäche verantwortlich. Der teilweise noch gefrorene Boden könne den Regen nicht aufnehmen.

Christian Wakolbinger vom Hydrographischen Dienst erwartet, dass die Spitze bis Freitagmittag erreicht wird. Laut aktueller Prognose dürften die Warngrenzen leicht überschritten oder gar nicht erreicht werden. Hochwassergefahr bestehe nur bei den kleineren Zubringern, erklärte Wakolbinger. „Am Freitagnachmittag ist bei großen Flüssen mit Entspannung zu rechnen.“

Tirol: Die starken Regenfälle in den vergangenen Stunden haben auch in Tirol für ein Ansteigen der Wasserstände vor allem in Tiroler Unterland gesorgt. Betroffen waren nach Angaben der Abteilung für Hydrographie und Hydrologie des Landes vor allem kleinere Flüsse und Bäche, größere Probleme seien aber nicht zu erwarten. In Kössen (Bezirk Kitzbühel) sorgte der hochwasserführende Kohlenbach für Probleme. Ein Keller und die Walchseestraße (B171) wurden überschwemmt.
Ein Großteil des Niederschlages werde in der Schneedecke gebunden, weshalb nicht damit zu rechnen sei, dass sich die Lage zuspitze. Bei den größeren Flüssen seinen die Pegelstände deutlich unter dem Schwellenwert des einjährigen Hochwassers, hieß es. Laut ZAMG waren vor allem der Raum um Kössen im Bezirk Kitzbühel von den heftigen Regenfällen betroffen. Auch in St. Johann und Walchsee gab es.

Der Standard

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert