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Nö: Mehr Infos zu Rettungsgasse gefordert

Niederösterreich: Am Donnerstag musste die Feuerwehr bei einem Unfall auf der Südautobahn (A2) zu Fuß zum Unfallort laufen, weil der Pannenstreifen durch Autos blockiert war.

Die Rettungsgasse kommt 2012, die Feuerwehr fordert eine Info-Kampagne.

Immer wieder Staus auf Pannenstreifen: Österreich ist ein Durchzugsland und viele ausländische Lenker sind gewohnt eine Rettungsgasse zu bilden und fahren daher auf den Pannenstreifen, sagte Armin Blutsch vom Landesfeuerwehrverband Niederösterreich. Wenn 2012 das Rettungsgassensystem eingeführt wird, was bereits beschlossen ist, hätte das laut Blutsch mehrere Vorteile. Erstens würden Fahrzeuge, die sich nach einer Panne auf dem Pannenstreifen befinden, einen Einsatz nicht mehr stören. Zweitens ist am mittleren Fahrstreifen mehr Platz, wenn am Rand Schneematsch liegt.

Über härtere Strafen wird diskutiert: Es werden aber auch härtere Strafen für Autofahrer gefordert, die einen Einsatz behindern. Im Verkehrsministerium wird derzeit über neue Strafen beraten. Während der Einführungsphase der Rettungsgasse soll jedoch kurzfristig Straffreiheit gewährt werden, heißt es. Untersuchungen zeigen, dass durch die Rettungsgassen Einsatzkräfte durchschnittlich um vier Minuten schneller zu einem Unfall kommen.
Damit das auch in Österreich funktioniert brauche man jedoch eine lange und massive Medienkampagne, heißt es seitens des Landesfeuerwehrverbandes NÖ.

ORF.at
Österreich: Einführung der Rettungsgasse auf Autobahnen -> Vorstoß in Nö (Bericht auf FIWO)
Video: Bildung einer Rettungsgasse auf der Autobahn (Bericht auf FIWO

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