Technisch

Nö: Sturmtief „Lukas“ über dem Bezirk Baden

Baden (Nö): Der Schwerpunt der Böen, die am Samstag, den 5. Februar 2011m bis zu 100 Stundenkilometer erreichten, lag im Großraum Wien.

Auch in vielen Teilen des Bezirkes Baden war heftiger Wind zu spüren. Zum größten Teil blieb aber der Bezirk von größeren Schäden durch das Sturmstief „Lukas“ verschont. Im Laufe des Tages wurden einige Feuerwehren von der Bezirksalarmzentrale Baden zu Sturmeinsätze alarmiert.
So musste in Baden die Freiwillige Feuerwehr Baden-Stadt zu umgestürzte Baustellenabsicherungen und einer abgerissenen Werbetafel im Stadtzentrum ausrücken. Aber auch besorgte Anrainer bemerkten einen Baum in Baden Göthegasse, der besonders stark im Wind schwankte. Da der Baum knapp neben der Straße und einer Stromleitung stand und offensichtlich umzustürzen drohte, wurde die Feuerwehr alarmiert.

In Enzesfeld rückte die Freiwillige Feuerwehr zu einem Sturmeinsatz in die Hauptstraße aus. Und bei einem weiteren Einsatz in der Eckhlgasse galt es lose Dachziegel auf einem Gebäude zu sichern. Die Freiwillige Feuerwehr Traiskirchen-Stadt rückte in den Nachmittagstunden zu einem Sturmeinsatz aus.

Aufmerksame Anrainer bemerkte in den Nachmittagsstunden eine von einem Gebäude durch starke Windböen herunter hängende losgerissene Metallschiene, welche auf einen angrenzenden Parkplatz zu stürzen drohte. Rasch konnte diese Gefahr von der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Tribuswinkel beseitigt werden.

In Ebreichsdorf musste dann die Freiwillige Feuerwehr in den Abendstunden in die Wienerstraße zu einem Sturmeinsatz ausrücken.
Am Sonntag, dem 6. Februar 2011, bleibt es windig – aber weit weniger intensiv prognostizieren Experten. Böen von 60 bis maximal 70 Stundenkilometern werden erwartet.

Bezirks-Feuerwehrkommando Baden

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