Deutschland: Bürger von Equord sollen Hydranten prüfen
Equord (Deutschland): Die Equorder sollen Patenschaften für die Hydranten im Dorf übernehmen – das wünscht sich Ortsbrandmeister Norbert Frank.
Ob die rund 70 Hydranten im Dorf noch funktionieren, haben die Feuerwehrleute aus Equord am Montagabend, 7.2.2011, überprüft. „Diese Aufgabe sollen die Bürger in Zukunft aber nicht übernehmen“, sagt Ortsbrandmeister Norbert Frank. „Mir geht es nur darum, dass die Hydranten im Winter von Schnee und Eis befreit werden und dass sie niemand zuparkt.“
Dass der Hydrant in der Nähe des eigenen Hauses immer zugänglich ist, sollte jedem wichtig sein, findet auch Feuerwehrmann Carsten Dames. „Der soll ja benutzt werden, wenn das Haus brennt.“ Dann zählt jede Sekunde – die Feuerwehr kann nicht erst Schnee schippen oder Falschparker abschleppen.
Feuerwehrmann Malte Nabel sorgt schon lange dafür, dass der Hydrant vor seinem Haus immer frei ist – er hatte auch die Idee mit den Patenschaften. „Am besten wäre es, wenn sich Nachbarn zusammenschließen und gemeinsam ein Auge auf die Hydranten in ihrer Straße werfen“, sagt Frank. Bereits bei der Gemeindeversammlung am Wochenende hatte er dazu aufgerufen. „Für die Königsberger Straße haben sich schon Anwohner bei mir gemeldet“, sagt er. Wer Hydranten-Pate werden will, kann den Ortsbrandmeister unter Telefon 05128/1245 anrufen.
Den Feurwehrleuten geht es auch um Aufklärung: Viele wissen gar nicht, wo sich Hydranten befinden. Sogenannte Unterflurhydranten erkennt man an den kleinen, ovalen Metalldeckeln, die in die Straße eingelassen sind. Auf sie weist immer ein Schild am Straßenrand hin – etwa an einem Zaun oder Laternenmast. Die Zahlen darauf geben an, wo sich der Hydrant befindet. Bei dem Schild auf dem Foto oben läge er beispielsweise 7,9 Meter vor der Tafel und 6,6 Meter rechts davon. „H 125“ heißt, dass das Wasserrohr an dieser Stelle 12,5 Zentimeter dick ist.
