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Kartellstrafe von 20,5 Millionen Euro für nahmhafte Fw-Fahrzeug-Hersteller

Österreich/Deutschland: Dem Feuerwehrausrüster Rosenbauer wird ein Bußgeldstrafe wegen verbotener Absprachen aufgebrummt. Das Unternehmen akzeptiert die Strafe und verbessert sein Jahresergebnis.

Die deutsche Bundeskartellbehörde hat über drei Unternehmen aus dem Bereich der Feuerwehrtechnik Bußgeldzahlungen von insgesamt 20,5 Millionen Euro verhängt. Auch der öberösterreichische Hersteller Rosenbauer gehört zu den bestraften Firmen – und muss insgesamt 10,5 Millionen Euro zahlen. Das Unternehmen, das den am Donnerstag, 10.2.2011, übermittelten Bescheid annehmen wird, hat sich mit Mitbewerbern an wettbewerbswidrigen Absprachen im deutschen Markt für Löschfahrzeuge beteiligt. Das Verfahren war seit 2009 beim Bundeskartellamt anhängig.
Rosenbauer hatte daher in der Bilanz für 2009 eine Rückstellung in der Höhe von 15 Millionen Euro gebildet. Mit dem Abschluss des Verfahrens und der damit verbundenen teilweisen Auflösung der Rückstellung wird sich das Jahresergebnis 2010 des Rosenbauer Konzerns verbessern.
Rosenbauer ist bisher für das Geschäftsjahr 2010 von einem Betriebsergebnis (EBIT) von rund 45 Millionen Euro ausgegangen. Die vorläufigen Zahlen des Jahres 2010 werden am 23. Februar 2011 veröffentlicht.

Die Presse

Ziegler muss Bußgeld wegen Preisabsprachen zahlen
Das Bundeskartellamt hat gegen insgesamt drei Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen, darunter die Firma Albert Ziegler aus Giengen, Bußgelder in Höhe von insgesamt 20,5 Millionen Euro wegen verbotener Preisabsprachen verhängt. Gegen einen vierten Hersteller wird das Verfahren noch fortgeführt. Das Bundeskartellamt verhängte außerdem ein Bußgeld gegen einen Wirtschaftsprüfer wegen dessen Mitwirkung am Kartell. Wie hoch der Anteil von Ziegler am Gesamtbußgeld ist, teilt das Bundeskartellamt nicht mit. Unter anderem sollen die Unternehmen Erhöhungen ihrer Angebotspreise abgesprochen haben. Die Strafen sind nicht gleichmäßig aufgeteilt, sondern richten sich nach verschiedenen Faktoren, etwa der Wirtschaftskraft der Firmen, aber auch deren Mitwirkung im jetzigen Verfahren. Dr. Rolf Schildknecht, Geschäftsführer der Albert Ziegler GmbH, sagte am Donnerstag in einer kurzen Stellungnahme, dass man bei Ziegler die Vorwürfe in voll umfänglicher Form als nicht gerechtfertigt ansehe. Allerdings sei „ein Fehlverhalten festzustellen.“ Zur Höhe des die Firma Ziegler betreffenden Bußgeldes wollte Schildknecht keine Angaben machen.

HZ Online

Feuerwehrauto-Kartell muss Millionen-Bußgeld zahlen
Mehrere Hersteller von Feuerwehrautos haben über Jahre hinweg ihre Preise abgesprochen und den Markt unter sich aufgeteilt. Dafür verhängte das Bundeskartellamt nun gegen drei Produzenten Bußgelder über insgesamt 20,5 Millionen Euro, wie die Wettbewerbsbehörde am Donnerstag, dem 10. Februar 2011, mitteilte. Ebenfalls ein Bußgeld müsse ein Wirtschaftsprüfer zahlen, der am Kartell beteiligt gewesen sein soll. Gegen einen vierten Feuerwehrauto-Hersteller laufe das Verfahren noch. Weitere Ermittlungen führen die Kartellwächter demnach gegen Hersteller von Drehleiter-Feuerwehrautos.

Yahoo News

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