Deutschland: Feuerwehrauto-Betrug: Gemeinden wollen Geld zurück
München (Bayern): Nach Bekanntwerden eines jahrelangen Betruges bei der Anschaffung von Feuerwehrautos fordern die Gemeinden zu viel bezahltes Geld zurück.
Jahrelang sind die Gemeinden von den Fahrzeugherstellern betrogen worden“, sagte der Präsident des Bayerischen Gemeindetages, Uwe Brandl (CSU), am Montag, 14. Februar 2011, in München. Steuergelder in Millionenhöhe seien zu viel geflossen.
Brandl verlangte vom Bund, die von den Herstellern akzeptierten Bußgelder von 20,5 Millionen Euro den Gemeinden zur Verfügung zu stellen. Sein Verband prüfe, welche Möglichkeiten es für die Kommunen gibt, zu viel gezahlte Kaufpreise von den Firmen zurückzufordern. Drei Hersteller von Feuerwehrfahrzeugen trafen jahrelang illegale Preisabsprachen.
Kartellstrafe von 20,5 Millionen Euro für nahmhafte Fw-Fahrzeug-Hersteller
