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Deutschland: Stinkbombe legt Offenbacher Rathaus lahm

Offenbach (Deutschland): Ein Unbekannter hat Buttersäure vor der Bürotür eines Mitarbeiters der Offenbacher Stadtverwaltung verschüttet – und dadurch die Behörde lahmgelegt. Denn Buttersäuredämpfe stinken erbärmlich und reizen Atemwege wie Augen.

Ausgelaufene Buttersäure hat am 16. Februar 2011 das Rathaus in Offenbach lahmgelegt. An die 300 Menschen mussten das Gebäude verlassen, um dem Gestank zu entkommen. Buttersäure-Dämpfe reizen zudem Atemwege und Augen. Nach ersten Angaben der Stadt hatte ein Unbekannter die Flüssigkeit vor der Tür eines Mitarbeiters des Kassen- und Steueramts verschüttet. Der Mann kam mit Atemwegsreizungen ins Krankenhaus. Die Putzfrau, die die Pfütze entdeckt und teilweise aufgewischt hatte, blieb unverletzt. Das Rathaus war von Mittag an weitgehend geschlossen.
Polizei und Feuerwehr sperrten insgesamt zehn Etagen des 15 Stockwerke zählenden Hochhauses. Die Fenster wurden weit geöffnet, mit Spezialgerät wurde die Konzentration der Buttersäure gemessen. Chemisch gehört sie zu den Carbonsäuren, riecht wie ranzige Butter und entsteht in der Natur durch Gärung.

Frankfurter Allgemeine

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