Deutschland: Polizeiauto in Flammen -> Brandstiftung naheliegend
Warnemünde (Deutschland): Brandstiftung ist nach Polizeiangaben mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ursache für das Feuer, das am Morgen des 23.2.2011 ein Auto der Rostocker Wasserschutzpolizei zerstört hat.
Der Wagen war auf dem Parkplatz auf der Warnemünder Mittelmole geparkt. Gegen 2.45 Uhr wurde ein Zeuge darauf aufmerksam, dass auf dem Platz ein Auto brannte. Er alarmierte per Telefon die Rettungsleitstelle. Die Feuerwehr war sofort zur Stelle, konnte den Funkstreifenwagen löschen, aber nicht mehr vor einem Totalschaden bewahren. Durch die Flammen wurde auch ein neben dem Polizeiwagen abgestellter Firmenwagen beschädigt. Die Löscharbeiten waren gegen 3.10 Uhr beendet. Personen kamen nicht zu Schaden. Noch in der Nacht nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf. Gestern Vormittag untersuchten auch Mitarbeiter eines technischen Prüfvereins den Wagen. Die Ermittlungen dauern an.
Erst im Sommer des vergangenen Jahres hatte es die Rostocker Polizei mit einer Brandserie zu tun. Damals hatte es über Monate hinweg immer wieder Brandstiftungen an geparkten Autos gegeben. Allerdings war dabei kein Einsatzfahrzeug der Polizei betroffen. Die Brandstifter hatten meist teure Privatkarossen, zum Beispiel große Audis ins Visier genommen.
